Virtuelle Kollaboration

Informieren, lernen, sich mit anderen austauschen – wir verlagern unsere Kommunikation immer stärker in die Virtualität. Dabei handelt es sich um eine Entwicklung, die vor Jahrzehnten schon ihren Anfang nahm und inzwischen zunehmend auch das gemeinsame Gestalten einschließt. Getrieben ist diese Entwicklung von Globalisierung, technologischem Fortschritt (Digitalisierung) und der Forderung nach Effizienz. Dass es sinnvoll oder sogar von höchster Notwendigkeit sein kann, die Zusammenarbeit mit anderen zu virtualisieren, führen uns die drohende Klimakatastrophe oder die Verbreitung des Coronavirus (Covid-19) vor Augen.

„The next few months are set to be a giant experiment in whether new technologies can allow successful mass remote working for employees, speeding up the reinvention of the office. And for firms already worried about rickety supply chains amid a trade war, the virus gives another reason to reconfigure them.“
The Economist (05.03.2020)

Virtuose Kollaboration

Unsere Versuche, mit anderen virtuell zusammenzuarbeiten, sind meist von Einschränkung geprägt. Wir fokussieren uns auf die technische Machbarkeit und verlieren ganz entscheidende Aspekte der Zusammenarbeit mit anderen—im wahrsten Sinne—aus dem Blick. Die virtuelle Kollaboration bleibt deswegen insgesamt weit hinter dem zurück, was wir aus dem unmittelbaren Umgang mit Menschen kennen—und schätzen. Für die einen ist damit bewiesen, dass virtuelle Zusammenarbeit nicht funktioniert und sie lehnen entsprechende Lösungen ab, während die anderen den technologischen Fortschritt feiern und die offensichtlichen Schwächen verharmlosen. Dabei haben beide Seiten Recht und liegen gleichermaßen falsch. Die bedingungslose Offenheit der Technologie gegenüber, wenn sie zur Ignoranz psychologischer und sozialer Aspekte neigt, ist genauso zu kritisieren wie die Resistenz und Unwissenheit, mit der man ihr tatsächliches Potenzial leichtfertig abtut. Gleichzeitig ist selbst den Anbietern digitaler Lösungen nicht klar, wie sie analoge Erfahrungen und Erlebnisse erfolgreich virtualisieren können.

„How exactly each big tech company will pivot its conference to a virtual one remains to be seen. Summer developer conferences are a place for big keynotes and announcements, but they’re also essential for developers who get a chance to mingle with engineers who work on big platforms and with each other.“ 
The Verge (12.03.2020)

Dabei besteht die größte Herausforderung darin, die positiven Erfahrungen der realen Welt in den virtuellen Raum zu übertragen. Wo dies nicht möglich ist, müssen wir einen adäquaten Ersatz finden oder durch eine Kombination aus analoger und digitaler Welt gute Kompromisse und letztendlich Virtuosität im Umgang mit den uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten finden. Vor allem aber müssen wir—neben dem berechtigten Fokus auf rational-inhaltliche Belange—deutlich mehr Energie darauf verwenden, die sozialen und emotionalen Aspekte der Zusammenarbeit zu stärken.

Wie aber kann das konkret aussehen und welche Möglichkeiten bietet uns der virtuelle Raum darüber hinaus? Und was bedeutet all das für uns?

Zu diesen Fragen haben wir uns in den letzten Tagen noch intensiver als zuvor — und auf Basis unserer Erfahrungen — Gedanken gemacht. Zunächst wurde daraus eine Reihe von Erkenntnissen, dann eine Präsentation und zuletzt kam ein Werkzeugkasten hinzu, den jede*r nutzen kann. Besuchen Sie gerne eines unserer kostenfreien Webinare und laden sich unsere Präsentation zum Thema herunter.

Die Virtual Virtuoso Präsentation zum herunterladen:

Anmeldung zu unseren Webinaren:

Für Anfragen und Anregungen stehen wir gerne zur Verfügung: contact@ageofartists.org

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Photo by Alex Kotliarskyi on Unsplash

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