Das vollständige Interview als PDF.

AoA: Sie haben etwas zum Thema Sinnhaftigkeit geschrieben und behauptet, dass durch die Kurzfristigkeit von Entscheidungen der Sinn verloren ginge. Wie könnte man aus Ihrer Sicht den Sinn wiederbeleben?

Hartmut Rosa: Ich finde dabei handelt es sich um eine notorisch schwierige Frage. Es gibt ja schon einige frühere Diagnosen, z.B. von Max Weber, die Sinnverlust als großes Problem der Moderne identifiziert haben. Die großen Erzählungen, die uns erklären warum wir auf der Welt sind, sind mittlerweile eigentlich zerbrochen. Aber mit meiner Resonanztheorie will ich diese Ebene gewissermaßen unterlaufen. Ich glaube nämlich, wenn Menschen erklären alles sei so sinnlos, dann sind es nicht die großen Welterklärungen, die ihnen fehlen, sondern so etwas wie eine Resonanzfläche. Nehmen wir das Beispiel eines verliebten Menschen, der auch zurück geliebt wird; ihm stellt sich doch die Sinnfrage plötzlich gar nicht mehr. Die Funktion des Verliebens kann natürlich durch jegliche andere Resonanzbeziehung ersetzt werden: Sei es Musik, der Garten oder sogar ein Haustier. Ich glaube, dass man die Arbeit und das Leben nicht dann als sinnvoll erfährt, wenn man ein gutes Theoriengebäude hat, sondern wenn man in diesen besagten Modus der Resonanz tritt. Wenn dort etwas ist, das einem Menschen etwas sagt und ihn anspricht und er im Gegenzug auch die Erfahrung von Selbstwirksamkeit machen kann. Ich glaube dies ist der Kern des Problems, wenn die Menschen mit dem Gefühl von Sinnlosigkeit zu kämpfen haben. Sie haben das Gefühl, dass sie zwar operieren und funktionieren, aber nichts dadurch erreichen. Im Prinzip haben sie es mit kalten Oberflächen zu tun, ob es nun die Arbeit an Maschinen ist, oder tagtäglich im Büro zu sitzen und Formulare auszufüllen.

AoA: Was meinen Sie konkret mit dem Resonanzbegriff?

Hartmut Rosa: Im Prinzip habe ich mich von dem Werk meines Doktorvaters Axel Honneth inspirieren lassen und es dann um meine eigenen Thesen erweitert. Honneth hat geschrieben, dass man das soziale Leben und soziale Auseinandersetzungen auch immer als Kampf um soziale Anerkennung deuten kann. Menschen kämpfen immer erst mal darum geliebt zu werden. Für ein Kind ist die Liebe seiner Eltern essentiell wichtig und später sind es der Lebenspartner und Freunde, deren Zuneigung wichtig ist. Es geht auch darum geachtet zu werden und die gleichen Rechte zu haben, was historisch gesehen enorm wichtig ist. Auch die soziale Wertschätzung spielt hier eine Rolle, wir wollen geschätzt werden für das, was wir tun und arbeiten. Deshalb ist auch der Lohn so wichtig. In dem Gehalt, das ich bekomme, wird der Wert, den die Gesellschaft mir zuschreibt ausgedrückt. Und meine These war, dass Honneths Theorie durchaus stimmig ist, aber noch nicht alles erklärt. Denn warum hören wir zum Beispiel Musik, lesen ein Buch, oder gehen in ein Museum? Bourdieu sagt, wir tun diese Dinge, um kulturelles Kapital zu sammeln, aber das reicht meiner Ansicht nach nicht aus. Ich denke, dass dabei noch etwas anderes passiert und ein bestimmtes Bedürfnis befriedigt wird. In der Religion zum Beispiel geht es nicht um soziale Anerkennung, sondern darum, in eine bestimmte Beziehung mit der Welt zu treten, in der es nicht darum geht, Ressourcen zu akkumulieren, sondern ein Resonanzverhältnis zu erfahren, bei dem sich ein Gefühl der Bedeutsamkeit einstellt. Resonanz hat diese Struktur, dass sie den Menschen einerseits berührt, ergreift oder bewegt. Ich nenne dies Verflüssigung des Weltverhältnisses. Es ist aber nur wirkliche Resonanz, wenn man dann andererseits auch Selbstwirksamkeit erfährt und sieht, dass man wirklich etwas erreicht. Nehmen wir das Beispiel eines Lehrers, der in einer Schule arbeitet und an Burn-Out erkrankt: Das bedeutet für mich die Abwesenheit von jeglicher Resonanz. Wenn er seine Schüler nicht richtig erreicht, ihnen nichts beibringen kann und sich womöglich auch selbst nicht für den Lehrstoff interessiert: Dann ist die Resonanzbeziehung extrem gestört und das bedeutet einen einzigen Kampf für den Lehrer, der im Burn-Out enden kann. Resonanz kann in verschiedenen Sphären erfahren werden, ob es nun Kunst oder Natur ist. Außerdem habe ich auch versucht Resonanz als Gegenbegriff zur Entfremdung darzustellen.

AoA: Es klingt so, als ob es sich bei der Resonanz eher um Gegenwartserfahrungen handelt, während sich Sinnhaftigkeit eher auf das Zukünftige bezieht.

Hartmut Rosa: Das stimmt, aber stimmt auch wieder nicht. Ich glaube, dass Resonanz die Vergangenheit und Zukunft miteinander verbindet. Resonanz erzeugt also eine Kopräsenz aller Zeiten.

AoA: Wie könnten wir im produktiven Umfeld Resonanzerfahrungen schaffen? Heißt das Freiräume im Alltag schaffen?

Hartmut Rosa: Nach meiner Deutung ist es so, dass wir uns im Alltag in einem Modus der Verdinglichung befinden. Wir sind mit täglichen Aufgaben konfrontiert, die schnell und effizient und resonanzfrei gelöst werden müssen. Anschließend schaffen wir uns bestimmte Resonanzoasen: Das Bier am Freitagabend oder ein Konzertbesuch, wo eigentlich komplett umgeschaltet wird. Hier liegt jedoch genau das Problem des Verfügbarmachens. Es ist unmöglich, zielgenau zu einer bestimmten Uhrzeit Resonanz zu erzeugen, das klappt nicht. Gesellschaftstheoretisch will ich darauf hinaus zu sagen, dass die Resonanz aus diesen Oasen raus und wieder in den Alltag integriert werden muss; zurück in die wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse.

AoA: Und wie kann das gelingen?

Hartmut Rosa: An dieser Stelle schrillen meine Alarmglocken. Mein Alptraum wäre eine Buchveröffentlichung unter dem Titel “Mehr Gewinn durch Resonanzpraktiken” oder ähnliches.
Diese Prozesse, also Produktivitätssteigerung, Rationalitätssteigerung, Beschleunigung, etc. haben Potenziale für Freiheit geschaffen und natürlich Kreativität freigesetzt und auch Resonanzzonen eröffnet. Dass man sich überhaupt mit Kunst beschäftigen kann und das zum Existenzpfeiler machen kann, ist eine große Leistung der Moderne, aber trotzdem haben wir diesen ständigen Steigerungszwang, sowohl auf der Makro- als auch auf der individuellen Ebene. Andererseits gibt es, wie es zum Beispiel die Rezeption eines Kunstwerks sein kann, den Resonanzmoment und dann stellt sich natürlich die Frage, wie diese beiden sich zueinander verhalten. Und den Ansatz “Steigerung muss sein und wie können wir dafür die Resonanzquellen anzapfen”, halte ich für grundfalsch. Das ist dann eine Art von Kolonialisierung, Verdinglichung, oder funktionaler Entschleunigung – wie auch immer man es nennen möchte. Ich glaube ein Problem ist das universelle Verfügbarmachen. Nach meiner Deutung ist in der Kunst sowohl auf der produktiven als auch auf der rezeptiven Seite immer ein Moment der Unverfügbarkeit dabei. Man kann nicht sagen, morgen um zwei Uhr bin ich kreativ. Und wirtschaftlich gesehen geht es eigentlich immer um das Verfügbarmachen und das Kontrollierbare. Das ist das, was ich Verdinglichung nenne: Den Versuch, solche Dinge in wirtschaftliche Prozessketten zu integrieren. Kreativität speist sich eben nicht nur aus Kompetenz, die ich mir aneignen und die ich dann verdinglichen kann. Da muss immer dieses überschießende Moment hinzukommen, das ich als Resonanz bezeichne, und die Unverfügbarkeit ist ein Teil dieses Moments. Meine These ist, dass Kunst und Resonanzbeziehungen im Allgemeinen immer dann entstehen, wenn ich das Gefühl habe, dass auf der anderen Seite etwas steht, das mit eigener Stimme spricht. Etwas, das nicht kontrollierbar, aber enorm wichtig ist. Ich glaube nicht, dass es möglich ist, dies komplett verfügbar zu machen, aber man kann bestimmte Bedingungen dafür schaffen, die den Zugang erleichtern. Auch die Einstellung, mit der man der Arbeit und den Menschen begegnet, spielt hier eine Rolle. Dazu können auch Körperpraktiken gehören, was viele Unternehmen ja bereits im Blick haben. Aber grundsätzlich glaube ich, dass Resonanz als Erfahrung auftritt und als solche eher momenthaft ist, vielleicht sogar außeralltäglich und nicht auf Dauer verfügbar. Diese Erfahrungen macht man entlang bestimmter Resonanzachsen. Jeder von uns hat bestimmte Sensibilitäten: Der eine ist religiös und der andere findet in der Natur eine Resonanzbeziehung. Und ich denke, dass man diese Achsen pflegen kann und vermutlich funktioniert so etwas auch in einem Betrieb.

AoA: Der Betrieb müsste dann eine solche Resonanzachse darstellen, da die Leute dort die meiste Zeit verbringen.

Hartmut Rosa: Arbeit ist für die meisten Menschen eine zentrale Resonanzsphäre. Meine These ist, dass die permanenten Steigerungsimparative in der Wirtschaft eine große Gefahr für das Versiegen von Resonanz am Arbeitsplatz darstellen.

AoA: Es geht also darum, nicht nach dem Neuen oder nach der Steigerung zu schauen, sondern den Betrieb als Resonanzachse auszuprägen, um eine Art Korrektiv zu finden, das hilft die Balance aufrecht zu erhalten?

Hartmut Rosa: Ja, aber mit dem Hinweis, dass keine künstlichen Resonanzoasen geschaffen werden sollten. Also nicht nach dem Motto: Wenn es jemandem schlecht geht, dann kann er in den Entspannungs- oder Kunstraum gehen, sondern so, dass es die gesamten Arbeitsstrukturen durchdringt.

AoA: Es heißt, dass die Vielfältigkeit der Erfahrungen dazu führt, dass Menschen besonders kreativ sind. Sie bewerten in Ihrem Buch Vielfalt eher als etwas Negatives.

Hartmut Rosa: Dazu fällt mir was ein. Erstens finde ich, dass die Formel je kreativer desto besser nicht gilt. Ich versuche Resonanz als den Maßstab des Gelingens zu interpretieren und nicht Kreativität. Auch nicht-kreative Sphären können Resonanz erzeugen: Wie bereits erwähnt stellt Religion eine Resonanzsphäre dar, Beten ist eine Resonanzpraxis. Die Idee ist doch, dass ich mich an jemanden wende, der mich hört, mir antwortet und in einer inneren Verbindung mit mir steht. Aber natürlich kann man auch diese Resonanzpraxen soweit routinisieren, das sie absterben und man das Gebet einfach nur noch herunterspricht. Routine und Einförmigkeit können tödlich sein und zu dem führen, was ich Entfremdung nenne. Um darzustellen, dass Vielfalt nicht immer gut ist und sogar die Kreativität unterdrückt, ist für mich wichtig zwischen Aneignung und Anverwandlung zu unterscheiden. Der Mensch kann sich viele Dinge aneignen, sodass er sie anschließend weiß, besitzt oder gemacht hat, aber es beginnt dadurch noch nicht richtig zu leben. Wenn ich zum Beispiel einen Zugang zu Spotify habe, dann habe ich mir Millionen von Musiktiteln angeeignet, die ich jetzt alle hören kann. Aber das eröffnet mir per se noch keinen einzigen Resonanzmoment. Den hatte ich womöglich viel intensiver, als ich nur meine fünf Vinylplatten besaß. Ich unterscheide auch zwischen Kompetenz und Anverwandlung. Wenn jemand sämtliche Details über Reimschemata, Vershebungen und die Geschichte der Lyrik kennt und damit ein Gedicht analysiert, dann bringt er die Kompetenzen mit, das Gedicht zu verstehen und zu interpretieren. Anverwandlung ist jedoch etwas anderes und passiert, wenn mich ein Gedicht auf einer tieferen Ebene anspricht und dadurch eine Resonanz erzeugt: dann verwandle ich mich in der Auseinandersetzung mit ihm

AoA: Anderes Thema: Stimmt es, dass Beschleunigung den Charakter verdirbt?

Hartmut Rosa: So drastisch würde ich es nicht formulieren. Den oft beklagten Zerfall von Moral in unserer Gesellschaft sehe ich nicht. Aber was man flächendeckend beobachten kann ist, dass Menschen wahnsinnige Schwierigkeiten haben sich zu entscheiden. Es fängt schon bei kleinen Dingen an, wenn jemand entscheiden will, welchen Film er sich im Kino anschauen möchte. In den wichtigeren Dingen können sich die Leute nicht mehr so leicht entscheiden was sie studieren sollen, oder ob sie heiraten wollen oder nicht. Ich finde es sehr eigenartig, dass uns an allen Punkten die guten Kriterien auszugehen scheinen. Aber es geht auch um die Dinge, die heute noch wichtig und richtig erscheinen und jemand sagt, er würde es nie anders machen: Heute ist jemand ganz entschiedener Veganer und morgen ist er es eben nicht mehr. Diese extreme Dynamisierung der Orientierungsmaßstäbe im Leben kann man sehr gut beobachten, jedoch würde ich das nicht mit Charakterzerfall gleichsetzen.

AoA: Ist es denn in Ordnung, wenn Beschleunigung und die damit einhergehenden Veränderungen eine Konstante sind und wir uns im Gegenzug eine Haltung zulegen, die von Dauer ist?

Hartmut Rosa: Ich denke, dass Achtsamkeit auch eine der weiterführenden Techniken ist damit umzugehen. Die Idee dahinter ist, dass man genau das akzeptieren lernt: Lass die Dinge sich verändern und schau einfach zu. Aber ich finde das Hauptproblem der hohen Veränderungsraten ist, dass genau diese Anverwandlung, von der ich bereits sprach, nicht mehr gelingt. Meinem ersten Computer, den ich mir gekauft habe, habe ich damals einen Namen gegeben. Indem ich versucht habe eine Art Beziehung zu dem Computer aufzubauen, war das ein Versuch der Anverwandlung. Natürlich würde ich das heute nicht mehr machen. Jetzt weiß ich gar nicht mehr mit welchem Gerät ich arbeite, denn in zwei Jahren ist es doch sowieso wieder ein anderes. Heute wird nicht mehr das einzelne Objekt geliebt, sondern eine Marke, wie zum Beispiel Apple. Das Problem an dieser Entmaterialisierung ist, dass wir dadurch auch immer weniger können. Wozu sich mit der Technik des aktuellen iPhones befassen, wenn bald sowieso ein neues auf den Markt kommt? Vor 20 Jahren wusste beispielsweise jedes Kind wie man etwas vom Radio aufnimmt: Kassette rein, zwei Knöpfe drücken und los ging es. Und heute gibt es so viel bessere Technologien, aber die meisten Menschen wissen einfach nicht mit ihr umzugehen. Ich denke deshalb, dass es auf jeden Fall Dinge gibt, die unkomplizierter wären, wenn wir länger am Alten festhielten.

AoA: Um bei dieser Veränderungsthematik zu bleiben: Sollten wir den Orientierungs- und Synchronisierungsbedarf vor dem Hintergrund dessen, was wir beobachten, verstärken?

Hartmut Rosa: Ein Nebenproblem in jeglichen Arbeitsverhältnissen ist der Dauerversuch, über diese Entwicklungen weiterhin die Kontrolle zu behalten, mit Benchmarking oder Qualitätssicherungsinstrumenten. Das ist oft genau das, was Menschen daran hindert, ihre Arbeit noch gut zu machen. Wenn sie sagen sie können ihre Arbeit nicht mehr richtig gut machen, hängt es sehr oft damit zusammen, dass man dauernd Berichte und Zahlen schreiben muss, sie abstimmen muss und dann ist hier wieder eine Sitzung und dort eine Vernetzung. Deshalb glaube ich, dass diese permanente Vermehrung von Instrumenten, mit denen man irgendeinen Prozess unter Kontrolle kriegen will, der einem sowieso schon längst davongelaufen ist, die Sache nur noch schlimmer macht.
1 Orientierungs- und Synchronisierungsbedarf sind von Hartmut Rosa verwendete Begriffe, die vor dem Hintergrund der Beschleunigung die soziale Herausforderung ausdrücken sich ständig neu anpassen und zu koordinieren versuchen.

AoA: Das Problem mit der Synchronisierung ist doch, dass Formulare für irgendwelche Prozesse erstellt werden, die ausgefüllt werden müssen koste es was es wolle, aber der persönliche Austausch zu kurz kommt. Mit Methoden wie Design Thinking oder Agiler Softwareentwicklung wird ja versucht dem beizukommen.

Hartmut Rosa: Natürlich ist Intersubjektivität bzw. sozialer Austausch eine zentrale Resonanzquelle. Ich würde mich nur dagegen wehren zu sagen, dass dies die einzige Form von Resonanz ist. Denn wie gesagt gibt es sie auch bezüglich von z.B. Kunst, oder auch in Bezug auf sich selber, wie man auf seinen Körper hört. Aber nun versucht man das ja in allen möglichen Zusammenhängen schon ständig. Auch bei Firmen, wo dann probiert wird Teamwork zu verbessern.

AoA: Das Problem ist bei diesen Maßnahmen, dass sie sehr häufig losgelöst vom Arbeitsalltag sind. Nicht Kunst sondern künstlich.

Hartmut Rosa: Dem stimme ich zu. Letzten Endes würde ich sagen, dass Ansteckungsprozesse hier maßgeblich sind: Wenn es sozial gut klappt, dann entwickeln wir plötzlich das Interesse an der Sache. Und umgekehrt, wenn wir beide das gleiche Interesse an einer Sache teilen, ist auch die Wahrscheinlichkeit höher untereinander soziale Resonanz zu erfahren.

Das vollständige Interview als PDF.

Resonanz steht im Zentrum des neuen Buches von Hartmut Rosa, das als Gründungsdokument einer Soziologie des guten Lebens gelesen werden kann. An seinem Anfang steht die Behauptung, dass sich die Qualität eines menschlichen Lebens nicht in der Währung von Ressourcen, Optionen und Glücksmomenten angeben lässt. Stattdessen müssen wir unseren Blick auf die Beziehung zur Welt richten, die dieses Leben prägt und die dann, wenn sie intakt ist, Ausdruck stabiler Resonanzverhältnisse ist.

Rosa’s neues Buch erscheint im März.

Blog Post by Claudia Helmert and Benjamin Stromberg
Picture Source: Hartmut Rosa, © juergen-bauer.com

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