Die junge Künstlerin Lisa Peters studiert und arbeitet in Berlin. Sie strahlt eine Dynamik aus, die sich auch in ihrem Werk wiederspiegelt – momentan fokussiert sie sich auf Video und Bildhauerei. Im Grunde lässt sie sich jedoch nicht auf eine künstlerische Disziplin festnageln, da sie immer wieder neues Terrain erkundet: „Ich will nicht “nur” Bildhauerin oder nur “Filmerin” sein und ich denke das ist das Großartige, dass ich mit jeder Arbeit die Möglichkeit habe eine individuelle Sprache zu gebrauchen. Um zu dieser Sprache zu gelangen muss ich herausfinden ob Video, Bildhauerei oder zum Beispiel Sound die jeweilige Idee der Arbeit am besten ausdrücken kann.“

Lisa Peters – Ein Teil Davon

Thematisch interessiert sie sich momentan sehr für Körperlichkeit: „Der Körper ist ein sehr universelles Thema. Die klassische körperliche Figur an sich, aber eben auch Sprache, die Abgrenzung von Individuen zur Gesellschaft, der soziokulturelle Aspekt. Auch die Balance zwischen Innen- und Außenwelt hat immer was mit Körperlichkeit zu tun. Themen wie Grenzen und Kommunikation beschäftigen mich immer wieder.“ Perspektivisch setzt sie sich hierbei keine Grenzen. „Mich interessiert die Frage nach dem Körper aus biologischer und medizinischer Perspektive. Spannend ist auch das Thema Haut, also die Schnittstelle zwischen mir und allem was sich in meiner Umwelt befindet: Haut als meine persönliche Abgrenzung zur Umgebung.“

Die Frage nach der Verwendung welchen Materials nimmt eine entscheidende Rolle in ihrer Kunst ein. Zum Beispiel nähte Peters bereits einen Vorhang aus Schweinehaut. „Die Bedeutungsebene der Materialität ist für mich sehr wichtig in dem Sinne, dass sie auch die Idee der Arbeit fördert. Das Material wird sehr spezifisch nach der Idee ausgesucht. Die Idee bedingt das Material.“ Auf diese Weise kommt sie immer wieder mit unterschiedlichsten Materialien in Kontakt und arbeitet damit. Dadurch fördert sie bewusst ein individuelles know-how: „Nach einer gewissen Zeit lernt man das Material sehr gut kennen und weiß wie man es schneidet, anfasst oder etwas anderes hinzufügt. Das kann auch niemand anderes für dich machen oder dir sagen wie es funktioniert, weil niemand den gleichen Erfahrungswert gesammelt hat.“

Lesen Sie das vollständige Interview hier.

 

Blog Post by Benjamin Stromberg
Picture Source: Lisa Peters

 

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