Im dritten und letzten Teil unserer Bricolage-Serie lösen wir das Thema von der vorherrschenden Vorstellung der ständigen Wiederverwendung von vorhandenen Erfahrungen und zugänglichem Material, um originelle und neue Lösungen zu finden. Dafür haben wir mit David Kayrouz von Creative Pathways, einem Beratungsunternehmen aus Neuseeland, gesprochen. David ist leidenschaftlicher Bricolage-Anwender im Sinne einer kreativen Disziplin, er geht jedoch noch einen Schritt weiter. Seine Worte sind nur schwer ins Deutsche zu übersetzen, daher zitieren wir ihn auch an dieser Stelle im englischen Original:

“The ‘resurrection’ of the existing is an integral part of the process, but personally I believe and see an important future lies in the use of bricolage through the amorphous possibilities available for a preferred connecting with the bricoleur’s senses through their free choice of media. By reasoning through this pathway we deepen potential to make the invisible visible.”

Dieses Zitat scheint auf den ersten Blick sehr vage zu sein, es verweist jedoch auf eine tiefere Bedeutung, was die als Bricolage bezeichnete Verhaltensweise in jedem kreativen Prozess darstellen kann. In klärender Art und Weise führt David weiter aus:

“Ich sehe dies als eine starke Verbindung zu den sedimentierten Erfahrungen und den Lernstilen der Menschen. Wir arbeiten immerfort mit unsere Händen, unterstützt von visueller Wahrnehmung und visuellem Denken: Ein konstanter Strom der Erschaffung von Sinnhaftigkeit. Ein Großteil dieser Tätigkeiten passiert auf Grund von Gewohnheiten oder ist vorbestimmt durch unsere Umgebung, z.B. ein Stift, der vorgibt, wie er gebraucht werden könnte. Bricolage, betrachtet als freie Wahl der Medien, stellt eine haptische und visuelle Herausforderung an gewohnte Arten und Weisen des Sehens & Tuns dar und unterstützt die eigenen Vorlieben hinsichtlich bestimmter Materialien, mit denen man sich ‘wohl fühlt’ und die ‘richtig aussehen’. Die Verbindung hier ist auf sinnlicher Wahrnehmung basierend. […] Zusätzlich ist eine ‘kreative Denkweise’ notwendig. Damit meine ich die Bedeutung von Neugier, die Fähigkeit Unklarheit zu ertragen, Mut, usw.”

Erfahren Sie mehr über David auf der Webseite von Creative Pathways.

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