Stellen sie sich einen Werdegang vor bei dem Sie als Jugendliche in einer Rockband spielen und sich dann für eine Ausbildung zur Bankkauffrau entscheiden. Mit dieser Qualifikation in der Tasche gibt es nur ein Problem: Sie fühlen sich unterfordert. Wieso also nicht die Aufnahmeprüfung als Pianistin und Klavierpädagogin an der Musikhochschule in Karlsruhe machen? Diesen Werdegang gibt es und es ist erst der Anfang von Sabine Schäfer’s Laufbahn. Aktuell arbeitet die Künstlerin auf dem Gebiet der audiovisuellen Installationskunst, einem Feld welches sie auch gemeinsam mit Joachim Krebs als Künstlerduo <SA/JO> mitentwickelt hat. Schäfer ist seit über 20 Jahren Dozentin an der Hochschule für Musik Karlsruhe für Improvisation im Klavierunterricht und pädagogisch-orientiertes Kreativitätstraining. In den 1980er Jahren arbeitete sie als Composer-Performer bei interdisziplinären Projekten, zusammen mit Bildenden Künstlern, Tänzern und Musikern. Seit Mitte der 1990er Jahren ist sie international tätig als Komponistin und Klangkünstlerin. So vielfältig wie ihr Wirken waren auch die Themen in unserem Gespräch mit Sabine Schäfer.

Teil 1: Die Künstlerin

Neugier: Besser als Talent

„Talent ist ein Begriff, der damit zu tun hat, dass man sich mit seinen spezifischen Fähigkeiten identifiziert, die nahe liegen und die man liebt. Wenn man seine Talente entdeckt und entdecken kann und die Umwelt es zulässt, dass die Talente sich auch entwickeln dürfen, dann ist es ein großer Gewinn mit ihnen das Leben zu gestalten – sowohl beruflich als auch privat. Wir alle haben verschiedenste Fähigkeiten und benötigen die Gelegenheit sie zu entdecken. Das Entdecken und die Neugier spielen in jeder Phase meines Kunstschaffens eine wichtige Rolle. […] Es ist eine Bereicherung, wenn ich in Resonanz mit der Welt bin. Der Austausch mit Menschen, das Beobachten und diskutieren der gesellschaftlichen Veränderungen, die mediale Wahrnehmung und etliches mehr bringt mich zu einer gewissen Unabhängigkeit von der Tagesaktualität und schafft mir eine eigene innere Wertesubstanz, die mir gewahr macht wofür ich leben möchte.“

Reflexion: Offenheit für das Neue

„Seit vielen Jahren schaffe ich Kunstwerke und reflektiere obligatorisch mein ästhetisches Tableau. Dadurch gelange ich zu eigens gesetzten, aber variablen Konditionen die mir die Balance und Verpflichtung in der künstlerischen Arbeit ermöglichen. Ganz substanziell ist die Offenheit für das neue Kunstwerk. Unabhängig ob es sich um ein spezielles Auftragswerk handelt oder um die grundsätzliche Arbeit z.B. an einer neuen Werkreihe. Das ist etwas, was ich gerne immer wieder tue: Ich reflektiere die vorhandenen Potenziale und gebe mir die Freiheit für den Perspektivwechsel um die für die eigene Ästhetik stimmigen Ausformungen des Kunstwerks zu finden. Wenn man schließlich eine bestimmte Kondition festgelegt hat, dann herrschen schon strengere Regeln. Es ist ein Vor und Zurück, eine wellenartige Entwicklung.“

Widerstandsfähigkeit: Ein kontinuierlicher Prozess

Resilienz ist für Sabine Schäfer ein kontinuierlicher Prozess und entsteht „mit jedem Schritt und Kunstwerk und jeder Entwicklung. Es ist ein immer wiederkehrender Prozess der Selbstbehauptung, der mir im Laufe der Jahre Gelassenheit und ein ruhiges Wahrnehmen brachte. Schon als junge Künstlerin war ich mutig, das ist Teil meines Wesens. Ich entwickelte Kunstideen, die noch gar nicht greifbar waren. Aber sie brannten in meinem Herzen und befeuerten wie ein permanent laufender innerer Motor ständig meinen Gestaltungswillen. Wenn die innere Energie und Vorstellungskraft stark und präzise genug sind, gelingt auch die Umsetzung in die Kunstrealisation. Das ist für mich eine beglückende Erfahrung.“

Die Zeit: Nicht Linie, sondern Kugel

„Für mich impliziert die Vorstellung von der „Kugelgestalt“ der Zeit ein nicht lineares Zeitverständnis, das eine Gleichzeitigkeit von Allem impliziert. Wir spalten die Vergangenheit, die Zukunft und die Gegenwart. In der Kunstbetrachtung kann dies aufgehoben werden und der Besucher versenkt sich in der Betrachtung, dem Zuhören und Wahrnehmen des Kunstwerkes bzw. Kunstraumes, im Hier und Jetzt.“

Diese Form des Hier und jetzt hat auch Konsequenzen für Schäfers Lebensplan wenn sie erklärt „Ich versuche konstant möglichst wenig entfremdete Dinge zu tun, insbesondere nichts, das Leben und Kunst voneinander trennt. Im Laufe der Zeit habe ich eine Disziplin entwickelt, aus der sich ein bewusstes und für mich stimmiges Leben speist. Kunst möchte ich mit voller Intensität betreiben und benötige dafür viel Zeit. Auf diese Weise bilde ich mir ein Tableau, auf dem ich weiterarbeiten und leben kann und das auf dem Erfahrungsschatz meines künstlerischen Lebens fußt. Herr der eigenen Zeit zu sein bedeutet für mich ein Stück Autonomie und weniger Abhängigkeit von äußerlichen Ereignissen.“

Sound Pavillion

Teil 2: Die Dozentin

Individuum: Raum für Flexibilität

„Als Instrumentallehrer erteilt man überwiegend Einzelunterricht und hat es immer wieder mit einem anderen Menschen zu tun. Ich selbst begreife es als große Chance stets mit neuen Personen in Kontakt zu sein, die andere Fähigkeiten und Vorkenntnisse mitbringen und erlebe es als etwas sehr Spannendes beim Unterrichten. Es ist wichtig eine auf den Schüler abgestimmte Methode und Herangehensweise zu finden, die Raum für Flexibilität schafft. […] Man kann nicht von vornherein wissen welche Art von Musikalität in einem Menschen steckt, dazu muss man ihn erst einmal kennenlernen.“

Improvisation: Das Phänomen konstruktiv zu scheitern

„Das Spiel ohne Noten kann eine Herausforderung sein und den Schüler an seine Grenzen bringen, wenn er beim Ausprobieren seiner Fähigkeiten den Eindruck gewönne, etwas würde ihm missglücken. Kommt jedoch die Kreativität mit ins Spiel, wird der Schüler das sogenannte Missgeschick in eine neue musikalische Idee umwandeln können. Deshalb gibt es in der Improvisation eigentlich das Phänomen des destruktiven Scheiterns nicht.“

Inspiration: Intensität statt Masse

„Mir erscheint es daher wichtig nicht in einer linearen Leistungsschiene zu denken, die Masse erzeugen will, statt Intensitäten zu entwickeln. Festgelegte detailgenaue Zielsetzungen sind nicht unbedingt zielführend. Für mich ist es eine inspirierende Grundlage, sowohl bei der pädagogischen als auch der künstlerischen Tätigkeit, sich selbst immer wieder überraschen zu lassen und sich in Verbindung mit Arbeitsprozessen und Materialien zu bringen, die geeignet sind die eigene Fantasie anzuregen und etwas hervorzubringen, das authentisch ist.“

„Die Gesellschaft hat uns antrainiert in Leistungsstufen zu denken und das zu erreichen, was von anderen als Leistungsniveau anerkannt wird. Eine Referenzverschiebung ist vonnöten, denn die Referenz liegt in jedem selbst. Mir erscheint es wesentlich sich von äußeren Instanzen unabhängig zu machen und sich nicht vorschreiben zu lassen, was gelungen oder nicht gelungen ist. So ist es möglich eine Zufriedenheit für sich selbst zu entwickeln.“

Infrastruktur: Faktor für den Fortbestand

„Ich glaube, dass es auch in Unternehmen, die fern von Kunst stehen, wichtig ist eine Infrastruktur in ihrer Arbeitswelt zu entwickeln, damit die dort beschäftigten Menschen sich geschätzt und geachtet fühlen… […] Ich glaube, die globale Entwicklung einer menschenfreundlichen und ökologisch orientierten Unternehmenskultur ist ein entscheidender Faktor für den Fortbestand unserer Welt.

Lesen Sie das vollständige Interview hier.
<SA/JO>: TopoSonic Tunnel – Begehbarer RaumklangKörper
 

Bildquelle: Sabine Schäfer
Audioquelle: Sabine Schäfer – Audio Biospheres, Part of Milieu III

Das komplette Interview mit Sabine Schäfer

AoA: Wie nehmen Sie aktuell Ihre künstlerisch-lehrende Tätigkeit wahr?

Sabine Schäfer: Als Dozentin für Klaviermethodik vermittle ich meinen Studenten, dass der Beruf des freischaffenden Klavierlehrers zu einer erfüllenden und fruchtbaren Tätigkeit werden kann, mit der man sich identifizieren und sich selbst lebendig in Bezug auf andere Menschen, hier den/die jeweiligen Schüler*innen, erleben kann. Ein Problem ist eine verbreitete  Erwartungshaltung der angehenden Pianisten. Sie meinen mit guter pianistischer Ausbildung und exzellentem Instrumentalstudium an einer Hochschule, automatisch gut unterrichten zu können und überwiegend als konzertierender Instrumentalist tätig sein zu können. Ein großer Teil der Abgänger erhält jedoch keine Chance vom Konzertieren zu leben und muss häufig aufs Unterrichten ausweichen. Deshalb ist es auch so wichtig, dass die Hochschule die Studierenden auf das wirkliche  Berufsleben vorbereitet. Junge Musiker, die instrumental und pädagogisch gut ausgebildet sind, können ein vielfaltiges und erfülltes Berufsleben führen und im kulturellen Leben einen wichtigen Stellenwert einnehmen. Der Schwerpunkt meines Tätigkeitsbereichs im Rahmen der Klaviermethodik ist die Vermittlung neuer Klavierschulen, die vor allem improvisatorische Aufgabenstellungen beinhalten. Als Instrumentallehrer erteilt man überwiegend Einzelunterricht und hat es immer wieder mit einem anderen Menschen zu tun. Ich selbst begreife es als große Chance stets mit neuen Personen in Kontakt zu sein, die andere Fähigkeiten und Vorkenntnisse mitbringen und erlebe es als etwas sehr Spannendes beim Unterrichten. Es ist wichtig eine auf den Schüler abgestimmte Methode und Herangehensweise zu finden, die Raum für Flexibilität schafft. Aufgrund meiner Erfahrung mit Improvisation und dem Umgang mit musikalischem Material, wie z.B. dem Spiel ohne Noten, eröffnet sich ein weites Feld, um den Schüler und seine musikalischen Anlagen kennenzulernen. Vor einem spielerisch, improvisatorischen Hintergrund ist es zudem einfacher auf den Schüler zuzugehen und umgekehrt kann der Schüler mit mir offener kommunizieren. Dies sind Aspekte, die beim Spiel nach Noten schwierig zu realisieren sind.

AoA: Was sind die Dinge, die Sie durch Improvisation entdecken?

Sabine Schäfer: Man kann nicht von vornherein wissen welche Art von Musikalität in einem Menschen steckt, dazu muss man ihn erst einmal kennenlernen. Ich beginne zum Beispiel mit dem Spiel auf schwarzen Tasten oder einem Spiel in weiter Lage, sodass sich der Schüler ungezwungen am Klavier bewegen kann, um sein Instrument und dessen Klanglichkeit umfassender wahrzunehmen. Der Umgang mit Klangmaterialien ist spielerisch und bei jungen Schüler*innen eignet sich die Kombination mit außermusikalichen Vorgaben. Das Kind assoziiert mit seinem unmittelbaren Umfeld und so entsteht die Gelegenheit, dass es seinen musikalischen Ausdruck mit seiner eigenen Erlebniswelt verbinden kann. Es macht einen großen Unterschied, ob ein Anfängerschüler ein Stück nach Noten spielt, oder sich einen fahrenden Zug vorstellt, wodurch sein Ausdruckswille hervorgerufen wird. Der gedankliche Anlass des fahrenden Zuges spornt an, Töne lauter oder leiser, kürzer oder länger spielen zu wollen. Auf diese Weise kann der Schüler Artikulationsdifferenzierungen auf seinem Instrument spielen, die sich über die Notenschrift nicht vermitteln ließen. Die musikalische Vorstellungskraft muss im Kopf entstehen. Die klangliche Umsetzung von notierter Musik verlangt eine große Portion Abstraktionsvermögen, das bei einem intuitiven Zugang kontraproduktiv wirkt. Man versucht von Anfang an ein Gefühl für Musikalität beim Schüler zu entwickeln und herauszufinden, ob er z.B. gut imitieren kann und welche Auffassungsgabe er besitzt. Die Musikalität des jungen Menschen soll sich individuell entfalten können. Diese Prämisse ist gleichzeitig für den Lehrer eine Chance über Jahrzehnte hinweg einen fruchtbaren und spannenden Unterricht zu geben, der auch seinem eigenen Wohlbefinden gut tut. Im besten Fall kann man sich selbst immer wieder neu entdecken. Wichtig ist, dass man seinen Beruf nicht als etwas versteht, wo man nur liefert und eine starre Unterrichtsmethode aufgrund mangelender Alternativen stringent verfolgt. Der lebendige Prozess des Gebens und Nehmens ist beim Unterrichten von großer Bedeutung.

AoA: Was passiert, wenn einer Ihrer Schüler scheitert?

Sabine Schäfer: Das Spiel ohne Noten kann eine Herausforderung sein und den Schüler an seine Grenzen bringen, wenn er beim Ausprobieren seiner Fähigkeiten den Eindruck gewönne, etwas würde ihm missglücken. Kommt jedoch die Kreativität mit ins Spiel, wird der Schüler das sogenannte Missgeschick in eine neue musikalische Idee umwandeln können. Deshalb gibt es in der Improvisation eigentlich das Phänomen des destruktiven Scheiterns nicht. Mir erscheint es daher wichtig nicht in einer linearen Leistungsschiene zu denken, die Masse erzeugen will, statt Intensitäten zu entwickeln. Festgelegte detailgenaue Zielsetzungen sind nicht unbedingt zielführend. Für mich ist es eine inspirierende Grundlage, sowohl bei der pädagogischen als auch der künstlerischen Tätigkeit, sich selbst immer wieder überraschen zu lassen und sich in Verbindung mit Arbeitsprozessen und Materialien zu bringen, die geeignet sind die eigene Fantasie anzuregen und etwas hervorzubringen, das authentisch ist. Der Unterricht sollte das Glück des Kindes im Auge haben, um den Schüler zu unterstützen, sein eigenes musikalisches Entwicklungspotenzial zu entdecken. Die Gesellschaft hat uns antrainiert in Leistungsstufen zu denken und das zu erreichen, was von anderen als Leistungsniveau anerkannt wird. Eine Referenzverschiebung ist vonnöten, denn die Referenz liegt in jedem selbst. Mir erscheint es wesentlich sich von äußeren Instanzen unabhängig zu machen und sich nicht vorschreiben zu lassen, was gelungen oder nicht gelungen ist. So ist es möglich eine Zufriedenheit für sich selbst zu entwickeln. Ich glaube, dass es auch in Unternehmen, die fern von Kunst stehen, wichtig ist eine Infrastruktur in ihrer Arbeitswelt zu entwickeln, damit die dort beschäftigten Menschen sich geschätzt und geachtet fühlen, wie z.B. die Schaffung einer Kinderbetreuung für junge Mütter, oder Sport- und Meditationsangebote. Viele Unternehmen wollen in solche Bereiche nicht investieren, aber das halte ich für ein unangemessenes Profitdenken. Was hat ein Unternehmen davon, wenn den Mitarbeitern schlechte Bürostühle zugemutet werden und nach zehn Jahren haben zwanzig Prozent der Mitarbeiter Kreuzschmerzen? Dann zahlt das Unternehmen für diese Ausfälle oder es entlässt bequemerweise – weil man am liebsten nur noch Zeitverträge vergibt – den jeweiligen Mitarbeiter*in und „beutet“ den nächsten Menschen, die nächste Ressource aus. Das ist zu kurz gedacht. Götz Werner, der Begründer der Drogeriekette dm ist ein gutes Gegenbeispiel, z.B. mit dem Entwurf seiner visionären Perspektiven für menschenfreundlichere Arbeitswelten. Ich glaube, die globale Entwicklung einer menschenfreundlichen und ökologisch orientierten Unternehmenskultur ist ein entscheidender Faktor für den Fortbestand unserer Welt.

AoA: Wie sind Sie zur Kunst gekommen?

Sabine Schäfer: Als Jugendliche habe ich in einer Rockband gespielt. Danach keimte das Gefühl auf, dass es für mich nicht stimmig wäre in den normalen Arbeitsprozess einzusteigen. Ich machte eine Ausbildung zur Bankkauffrau und fühlte mich komplett unterfordert. Ich spürte, dass es nicht meinem Wesen entspricht eine normale 40-Stunden Woche zu arbeiten und zudem in einem entfremdeten Arbeitsprozess, der mich wenig motiviert. Direkt nach meiner Ausbildung habe ich diesen Beruf an den Nagel gehangen und machte die Aufnahmeprüfung als Pianistin und Klavierpädagogin an der Musikhochschule in Karlsruhe. Ich hatte Glück, denn ich hatte sehr gute Lehrer, vor allem lernte ich unglaublich viel bei Eugen Werner Velte (Professor für Komposition, Musiktheorie, Improvisation und damaliger Rektor der Hochschule). Er veranstaltete Analysekurse, die mich stark inspirierten z.B. zu den späten Streichquartetten von Beethoven und zu etlichen Werken der Neuen Wiener Schule. Velte hatte eine fantastische Art zu denken und zu lehren. Bereits während meiner Studienzeit besuchte ich seine Improvisationskurse, an denen auch gerne Studenten der nahegelegenen Kunstakademie teilnahmen. Die freien Improvisationsform ermöglichte mir mich mit experimentellen Spielarten vertraut zu machen. Es war ein Aufblühen der eigenen musikalischen Fantasie und ihre Verwirklichung zusammen mit anderen. Daraus haben sich feste Formationen gebildet, sodass ich mit einigen Musikern und bildenden Künstlern langjährig weitergearbeitet habe. Die 1980er waren eine Zeit des intensiven Improvisierens und des Performens mit elektronischen Instrumenten. Ende der 80er entwickelte ich die Idee mit vielen Lautsprechern im Raum Kunst zu machen und den Klang digital über diese Lautsprecher zu bewegen. Ich vermisste in meiner Praxis als Composer-Performer ein bestimmtes Potential der Lautsprechermusik, das ich gerne ausschöpfen wollte.  Statt elektroakustische Klänge stereophon in einem Raum zu projizieren, könnte man doch den Klang über eine Lautsprechermatrix, im architektonischen Raum verteilt, punktgenau bewegen. Eine Art Raumklangerlebnis, das von einem live spielenden Instrumentalisten nicht zu realisieren wäre. Das Thema nahm mich sehr ein und ich recherchierte, wer auf diesem Gebiet schon etwas entwickelt hatte. Ich verwendete sogar mein DAAD-Stipendium für Nachforschungen auf internationaler Ebene, welche Computermusik-Zentren und andere Klangforschungsstätten in den USA und den Niederlanden zu diesem Thema aktuell arbeiteten oder in der Vergangenheit sich damit beschäftigt hatten. Leider ohne relevanten Ergebnisse. Keine der Institutionen bzw. Künstler schien sich mit der digitalen Bewegung des Klangs über viele Lautsprecher hinweg technisch oder künstlerisch auseinanderzusetzen. Ich war damit in der Situation mein eigenes künstlerisches Handwerkszeug zu schaffen. Ende der Achtziger Jahre steckte die Digitaltechnologie noch in den Kinderschuhen und man konnte die ersten PCs mit elektronischen Instrumenten über MIDI synchronisieren. Ich startete eine Kooperation mit einem Studenten der Elektrotechnik, dem Hard- und Softwareentwickler Sukandar Kartadinata. Erste praktische Tests konnten ihn von meiner Idee überzeugen und wir haben schließlich ein künstlerisches Entwicklungsvorhaben auf die Beine gestellt – die TopoPhonien. Er entwickelte die komplette Audiosteuerungstechnik und ich organisierte Fördergelder von den verschiedensten Institutionen. Nun war es möglich eine bestimmte Kunst zu entwickeln, die die von mir gesuchten genuinen Qualitäten mitbrachte und die zur damaligen Zeit weder auf dem Kunstmarkt noch im Musikmarkt bekannt waren. Einen weiteren Schub gab es in den neunziger Jahren als die Rundfunkanstalten begannen (oftmals in ihren Hörspiel-Abteilungen) Redaktionszeit, Produktionsmittel und Sendezeit für Radiophone Klangkunst zur Verfügung zu stellen. Und sie wollten ihre Produktionen in der Öffentlichkeit präsentieren. Diese Gegebenheit war kongenial für mich. Die Rundfunk-Aufträge ermöglichten mir in einen oftmals künstlerisch spannenden Prozess eine Klanginstallation in eine Fassung für Radio zu transformieren, oder umgekehrt aus einer Radioproduktion installative oder konzertante Kunstwerke zu schaffen. Auftragswerke des Studios für akustische Kunst des WDR oder auch des SWR für die Donaueschinger Musiktage, gaben mir zudem die Gelegenheit exzellente Sprach- und Stimmaufnahmen bei den Rundfunksendern zu produzieren. Dadurch erhielt ich ein wunderbares Ausgangmaterial für die eigentliche Produktion, die ich in meinem Studio realisierte. Über solche Chancen bin ich nach wie vor sehr glücklich, weil es wichtige Impulse für die Kunstproduktion sind.

AoA: Sie wussten also nicht zu Anfang Ihres Studiums, dass Sie später mal mit Klanginstallationen und auch mit Licht arbeiten würden?

Sabine Schäfer: Nein, das wusste ich nicht. Die Ausrichtung kam erst durch die künstlerischen Erfahrungen auf, die ich im Laufe meines Studiums machte. Ich erkannte gleich zu Beginn, dass ich keine Klanginstallationen, ohne den visuellen Aspekt zu berücksichtigen, schaffen konnte. Das war ein wichtiger Grund vor allem bei den frühen Kunstwerken mit Lichtkünstlern zusammenzuarbeiten.

AoA: Was braucht man, um erfolgreich mit anderen Künstlern oder auch Ingenieuren zusammenzuarbeiten?

Sabine Schäfer: Wichtig ist eine Win-Win-Situation zu erzeugen. Ein echtes Interesse von Seiten des Kollaborateurs muss vorhanden sein, damit er darin eine Herausforderung und Bereicherung für sich persönlich sieht. Das kann pragmatischer Art sein z.B. in Bezug auf ein Fortkommen in der Ausbildung, bis hin zur reinen künstlerischen Zusammenarbeit. Für solche und weitere, anders gelagerte „Interessensschnittmengen“ habe ich schon sehr gute Kooperationen erlebt.

AoA: Wann haben Sie angefangen Klavier zu spielen?

Sabine Schäfer: Als ich acht Jahre alt war.

AoA: Genie, Talent – wie stehen Sie zu diesen Begriffen?

Sabine Schäfer: Talent ist ein Begriff, der damit zu tun hat, dass man sich mit seinen spezifischen Fähigkeiten identifiziert, die nahe liegen und die man liebt. Wenn man seine Talente entdeckt und entdecken kann und die Umwelt es zulässt, dass die Talente sich auch entwickeln dürfen, dann ist es ein großer Gewinn mit ihnen das Leben zu gestalten – sowohl beruflich als auch privat. Wir alle haben verschiedenste Fähigkeiten und benötigen die Gelegenheit sie zu entdecken. Das Entdecken und die Neugier spielen in jeder Phase meines Kunstschaffens eine wichtige Rolle.

AoA: Wie sieht Ihr Arbeitsprozess aus? Gibt es Anfang und Ende?

Sabine Schäfer: In den Künstlerpaarwerken mit Joachim Krebs bilden auditive und visuelle Materialien aus der wissenschaftlichen Forschung das künstlerische Basismaterial. Die sogenannten entsubjektivierten Ausgangsmaterialien sind Bestandteil einer ästhetischen Strategie. Dazu gehört die Art der künstlerischen Behandlung des klanglichen Basismaterials durch Selektion, Schichtung, vorsichtige Aufbereitung und eine respektvolle Arbeitsweise, mit der Absicht Kunstwerke zu schaffen, die über die eigene Imagination hinausweisen könnten. Anfang der Neunziger Jahre hat mein Künstlerpartner Joachim Krebs mit der sogenannten Klang-Mikroskopie [VÖ Deleuze und der Sampler als Audio-Mikroskop] ein für unsere Kunstproduktion grundlegendes Verfahren für den audio-kompositorischen Teil entwickelt. Insektenklänge, Amphibienlaute und Vogelstimmen werden verlangsamt und deren melodische und rhythmische Struktur analysiert. Durch entsprechende Filterungsprozesse und einer respektvollen Bearbeitung und Auswahl des Materials lassen sich Kunstwerke schaffen, die sich aus den Klangmaterialien der Natur speisen.

AoA: Was ist dann passiert?

Sabine Schäfer: Wir begannen die Gestaltung des visuellen Raumes weiterzuentwickeln und mit LED Lichtkunst zu arbeiten. Wir brachten natürliche Aufnahmen von Wasserreflexion, Wolkenbildern, Blätterbewegungen in eine Verlangsamung und arbeiteten dabei mit grob gepixelten LED-Flächen, um einen fluiden Farb-Licht-Raum zu kreieren. Klang und Licht werden hier als elementare Phänomene in einem Werk zusammengeführt. Bei den wissenschaftlichen Bildmaterialien aus Mikro-und Makrokosmos der Natur haben sich im Lauf der Jahre mehrere Kooperationen gebildet z.B. mit Wissenschaftlern, die Rasterelektronenmikroskop-Aufnahmen (REM) von Kleinstlebewesen erstellen und mit dem Institut für Sonnensystemforschung (MPS), das HD-Aufnahmen der Sonne für die künstlerische Arbeit zur Verfügung stellt.

AoA: Wie halten Sie Balance und vergegenwärtigen sich Ihres Standpunkts?

Sabine Schäfer: Jedes neue Kunstwerk wird durch die Substanz gespeist, die durch meine künstlerische Grundlagenarbeit erzeugt wurde. Seit vielen Jahren schaffe ich Kunstwerke und reflektiere obligatorisch mein ästhetisches Tableau. Dadurch gelange ich zu eigens gesetzten, aber variablen Konditionen die mir die Balance und Verpflichtung in der künstlerischen Arbeit ermöglichen.

AoA: Wieviel Emergenz ist diesem Prozess bereits inhärent? Wieviel entwickelt sich im Tun?

Sabine Schäfer: Ganz substanziell ist die Offenheit für das neue Kunstwerk. Unabhängig ob es sich um ein spezielles Auftragswerk handelt oder um die grundsätzliche Arbeit z.B. an einer neuen Werkreihe. Das ist etwas, was ich gerne immer wieder tue: Ich reflektiere die vorhandenen Potenziale und gebe mir die Freiheit für den Perspektivwechsel um die für die eigene Ästhetik stimmigen Ausformungen des Kunstwerks zu finden. Wenn man schließlich eine bestimmte Kondition festgelegt hat, dann herrschen schon strengere Regeln. Es ist ein Vor und Zurück, eine wellenartige Entwicklung.

AoA: Wie wichtig ist Feedback?

Sabine Schäfer: Auf der künstlerischen Ebene ist es weniger relevant, denn der künstlerische Ansatz speist sich aus der grundlegenden Arbeit, die über Jahrzehnte entwickelt worden ist. Manchmal verändern sich grundlegende technische Standards, die mich dazu bringen meine Kunstproduktion in Teilbereichen umzustellen oder es kommen Neuerungen in der Digitaltechnik, die es mir ermöglichen eine lang gehegte künstlerische Idee  umzusetzen.

AoA: Wie stehen Sie zum Publikum und wie wichtig ist dessen Resonanz?

Sabine Schäfer: Gerade in Bezug auf die installative Klangkunst hat – im Gegensatz zur Konzertform – der Besucher, der vor allen Dingen ein Zuhörer ist, die Freiheit zu entscheiden, wann er sich dem installativen Kunstwerk zuwendet und wie lange er verweilt. Deshalb ist mir die Resonanz als fruchtbarer Dialog mit dem Publikum wichtig. Letztendlich hat es aber im Hinblick auf die Gestaltung des Kunstwerks kaum Einfluss.

AoA: Auch nicht auf das nächste Kunstwerk? Wie stehen Sie zu Kritik?

Sabine Schäfer: Es kommt auf die Art der Kritik an. Jeder hat sein eigenes Wahrnehmungsfeld und seine Vorstellungen und Beurteilungen zu dem Kunstwerk, das er gerade hört und sieht. Andere Meinungen sind mir keinesfalls unwichtig, insbesondere fachimmanente Kritik und Reflexion. Die Klangkunst, in der ich vor allem tätig bin ist eine junge Kunstform, weshalb es bisher leider zu wenig Kunst- und Musikwissenschaftler gibt, die sich damit ausgiebig beschäftigen würden.

AoA: Gibt es dann etwas anderes, das sie beeinflusst?

Sabine Schäfer: Es ist eine Bereicherung, wenn ich in Resonanz mit der Welt bin. Der Austausch mit Menschen, das Beobachten und diskutieren der gesellschaftlichen Veränderungen, die mediale Wahrnehmung und etliches mehr bringt mich zu einer gewissen Unabhängigkeit von der Tagesaktualität und schafft mir eine eigene innere Wertesubstanz, die mir gewahr macht wofür ich leben möchte.  

AoA: Können Sie Ihre Haltung beschreiben?

Sabine Schäfer: Ich versuche konstant möglichst wenig entfremdete Dinge zu tun, insbesondere nichts, das Leben und Kunst voneinander trennt. Im Laufe der Zeit habe ich eine Disziplin entwickelt, aus der sich ein bewusstes und für mich stimmiges Leben speist. Kunst möchte ich mit voller Intensität betreiben und benötige dafür viel Zeit. Auf diese Weise bilde ich mir ein Tableau, auf dem ich weiter arbeiten und leben kann und das auf dem Erfahrungsschatz meines künstlerischen Lebens fußt. Herr der eigenen Zeit zu sein bedeutet für mich ein Stück Autonomie und weniger Abhängigkeit von äußerlichen Ereignissen.

AoA: Sind Sie über die Zeit widerstandsfähiger geworden?

Sabine Schäfer: Ja, mit jedem Schritt und Kunstwerk und jeder Entwicklung. Es ist ein immer wiederkehrender Prozess der Selbstbehauptung, der mir im Laufe der Jahre Gelassenheit und ein ruhiges Wahrnehmen brachte. Schon als junge Künstlerin war ich  mutig, das ist Teil meines Wesens. Ich entwickelte Kunstideen, die noch gar nicht greifbar waren. Aber sie brannten in meinem Herzen und befeuerten wie ein permanent laufender innerer Motor ständig meinen Gestaltungswillen. Wenn die innere Energie und Vorstellungskraft stark und präzise genug sind, gelingt auch die Umsetzung in die Kunstrealisation. Das ist für mich eine beglückende Erfahrung.

AoA: Wie gehen Sie mit der Flüchtigkeit Ihrer Kunstwerke um?

Sabine Schäfer: Das ist ein Drama. Es ist schwierig installative Klangkunstwerke zu dokumentieren. Meine großformatigen Kunstwerke müssen gelagert, archiviert, gewartet und einsatzbereit gehalten werden. Das ist sehr aufwendig. Ich stehe mit unterschiedlichen Institutionen in Verbindung, die meine künstlerischen Arbeiten, auch die meines Mannes Joachim Krebs,  aufnehmen. Teilweise sind die Kunstwerke über zwanzig Jahre alt. Damals gab es andere Tonträger und Audioformate die nicht mehr abgespielt werden können weil die Abspielmaschinen nicht mehr den aktuellen technischen Standards entsprechen und deshalb nicht mehr hergestellt werden. Deshalb müssen alle Audio- und Videodaten eines Kunstwerkes auf das aktuelle Datenformat gesichert werden. Dieser Vorgang ist sehr zeitraubend. Je älter ich werde desto umfangreicherer benötige ich Zeit für diesen Aufgabenbereich. Ich versuche die Werke so zu archivieren und einzulagern, damit sie möglichst unkompliziert wieder aufgeführt bzw. aufgebaut werden können. Das gelingt aber nicht immer. Gerade erst wurde meine 1992 entstandene Klanginstallation „Sound Warp“ bei den Internationalen Klangkunstsymposium an der Kunsthochschule in Bern in einer von mir neu bearbeiteten Digitalfassung realisiert. Das war eine echte technische Herausforderung für mich und meinen Toningenieur Jannis Lehnert in Bezug auf die digitale Nachbearbeitung der 23 diskreten Kanäle und für die Hochschule in Bezug auf die Bereitstellung der vielen für die Präsentation benötigten Lautsprecher und der Mehrkanal-Abspieltechnik. Zur Produktionszeit von SoundWarp nahm ich fälschlicherweise an, dass ich das von meinem damaligen Soft- und Hardwaredesigner Sukandar Kartadinata entwickelten Audio-Steuerungssystems nun über lange Jahre nutzen würde. Jedoch, die rasante Entwicklung der Digitaltechnologie ermöglichte mir wohl eine komfortablere Verkleinerung meines Produktionsequipments. Sie warf aber auch das Problem auf, dass sich stetig Abspielformate, Speichermedien und vieles mehr änderten. Weshalb ich oft mit Konvertierung der Abspielmedien beschäftigt war und bin.  Doch an bestimmten Punkten hat man wegen der Mehrkanaligkeit einen höheren installativen Materialaufwand, der automatisch den finanziellen und personellen Rahmen des Projektes vergrößert. Es ist deshalb gut nachvollziehbar, warum relativ viele Künstler*innen in ihrer Klangkunst auf den Einsatz einer vielkanaligen A-/V-Technik verzichten. Ein durchaus unökonomischer Aspekt in meiner Kunst.  

AoA: Es hört sich jedenfalls so an, als würden Sie beständig im Hier und Jetzt leben.

Sabine Schäfer: Es kann immer anders weitergehen und diskursiv springen. Für mich impliziert die Vorstellung von der „Kugelgestalt“ der Zeit ein nicht lineares Zeitverständnis, das eine Gleichzeitigkeit von Allem impliziert. Wir spalten die Vergangenheit, die Zukunft und die Gegenwart. In der Kunstbetrachtung kann dies aufgehoben werden und der Besucher versenkt sich in der Betrachtung, dem Zuhören und Wahrnehmen des Kunstwerkes bzw. Kunstraumes, im Hier und Jetzt.

AoA: Was kann die Wirtschaft von Künstlern lernen?

Sabine Schäfer: Das ist eine schwierig zu beantwortende Frage, da die Wirtschaft in allgemeinen andere Absichten verfolgt als die Kunst. Wenn man dies jedoch außer Acht ließe, gäbe es einiges, was ich mir vorstellen könnte, z.B. sollten die Mitarbeiter mit einem kreativen Netzwerk verbunden sein. Sie sollten nicht über Jahrzehnte hinweg die gleiche Tätigkeit  ausüben müssen Wünschenswert ist eine intelligent auf den Menschen angepasste Umgebung, in der sich der arbeitende Mensch lebendig einbringen kann. Kein permanentes Sitzen, sondern regelmäßige Bewegung als Aspekt der Gesunderhaltung. Es ist jetzt schon eine erfolgreiche Praxis, Ideen der Mitarbeiter aufzugreifen. Dies sollte noch häufiger praktiziert werden. Denn eine wirkliche Mitarbeit bedeutet vor allem die Identifikation mit dem Unternehmen. In meiner eigenen Praxis ist Ruhe zum konzentrierten Arbeiten wesentlich. Öfter vermisse ich den Raum zum angemessenen Nachdenken, der uns in der gehetzten Mediengesellschaft so schnell schwindet. Es ließe sich weiteres aufzählen. Wichtig wäre mir jedoch immer, dass es in der Wirtschaft nicht um das große Geldverdienen und die Gewinnmaximierung gehen sollte. Denn der Sache, mit der man sich beschäftigt und den Arbeitnehmer*innen für die man Verantwortung trägt sollte man wohlwollend begegnen. So hoffe ich, dass eine respektvolle Begegnung mit der Natur, dem Menschen und der Umwelt, auch in der kapitalistisch orientieren Wirtschaft, einen höher werdenden Stellenwert erhalten würde.

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