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Rückblick: “Kollektive Ahnungslosigkeit” – Creative Company in MannheimMatthias Rauch, Gina Schöler, Dirk Dobiéy, Thomas Köplin und Armin Chodzinski (von links nach rechts)

Rückblick: “Kollektive Ahnungslosigkeit” – Creative Company in Mannheim

Am 16. Mai 2019 waren wir zu Gast bei Startup Mannheim. Wir blicken gern zurück auf ein inspirierendes Salongespräch im Alten Volksbad mit spannenden Gästen und einem interessierten Publikum.

Zu Gast war Glücksministerin Gina Schöler, die in Mannheim lebt und die bundesweite Initiative „Ministerium für Glück und Wohlbefinden“ leitet und mit vielfältigen Aktionen und Angeboten dazu aufruft, das Bruttonationalglück zu steigern.

Außerdem hatten wir als Überraschungsgast den Künstler, Autor und Performer Armin Chodzinski zu Gast. Armin ist Gastprofessor für Interdisziplinäre künstlerische Praxis und Theorie an der Universität der Künste Berlin und arbeitet darüber hinaus mit zahlreichen Unternehmen zusammen, unter anderem auch mit BASF in Ludwigshafen.

Unser Gastgeber war Matthias Rauch, der ehemalige Vorsitzende der Gesellschaft für Musikwirtschafts- und Musikkulturforschung (GMM) e.V. und heute der Leiter der Kulturellen Stadtentwicklung der Stadt Mannheim.

Was diesen Abend in Mannheim für uns außergewöhnlich gemacht hat, war die aktive Teilnahme des Publikums und die intensive Diskussion an der Schnittstelle von Kunst und Wirtschaft. Angefacht wurde diese ein um das andere Mal durch die pointierten Fragen unseres Gastgebers und Moderators, aber auch durch polarisierende Statements unserer Gäste. So attestierte Armin unserer Gesellschaft gleich zu Beginn eine „kollektive Ahnungslosigkeit“, ein Zustand, dem wir im Verlauf der Diskussion vor allem auch positive Seiten abgewinnen konnten und die sich als guter Startpunkt in einen Diskurs darüber erwies, wie künstlerisches Handeln dabei helfen kann, dieser Ahnungslosigkeit oder Ungewissheit mit Zuversicht entgegen zu treten und sie produktiv zu nutzen.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Creative Company Salon: Düsseldorf am 27. Juni 2019

Creative Company Salon: Düsseldorf am 27. Juni 2019

Wie künstlerisch zu arbeiten dabei hilft, über sich hinaus zu wachsen – ein Salongespräch mit Dirk Dobiéy und Thomas Köplin.

Technologischen Fortschritt, wirtschaftliche Überlegungen und künstlerische Herangehensweisen miteinander zu verbinden, bildet die Grundlage dafür, unsere Einzigartigkeit und Unentbehrlichkeit zu wahren, Organisationen langlebig zu machen und dringende gesellschaftliche Herausforderungen zu bewältigen. Davon sind die beiden Autoren Dirk Dobiéy und Thomas Köplin überzeugt. „Für Ohren, die nüchternes Management-Sprech gewohnt sind, klingt (die) Idee erst einmal pathetisch, überzogen, geradezu romantisch. Doch (sie liegen) damit im Trend: Kunst ist eine gefragte Inspirationsquelle für Innovation und Perspektivwechsel in der Wirtschaft – gerade weil dort vollkommen andere Prinzipien und Werte gelten“, schreibt das Magazin Der Spiegel über ihre Arbeit.

Was ihre Erkenntnisse lebensnah und anwendbar macht, ist, dass die beiden Mitgründer des gemeinnützigen Beratungs-, Ausbildungs- und Forschungsnetzwerks Age of Artists bis heute weit über 100 Gespräche mit Künstlern aller Genres, aber auch mit Wissenschaftlern unterschiedlicher Disziplinen und mit zahlreichen Wirtschaftsvertretern geführt haben, denen man auch in ihrem jüngsten Buch Creative Company begegnen kann. Der Titel des Buches steht dabei sowohl für die sich ständig erneuernde Organisation als auch für das gemeinschaftliche Gestalten in guter Gesellschaft (Good Company).

Ganz in diesem Sinne unternehmen die Autoren anlässlich der Veröffentlichung nun gemeinsam mit wechselnden Gästen eine Gesprächs- und Vortragsreise durch mehrere Städte. Am 27. Juni 2019 sind wir in Dortmund bei Sipgate zu Gast.

Zur Anmeldung. 

 

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Creative Company Salon: Dortmund am 7. März 2019

Creative Company Salon: Dortmund am 7. März 2019

Wie künstlerisch zu arbeiten dabei hilft, über sich hinaus zu wachsen – ein Salongespräch mit Dirk Dobiéy und Thomas Köplin.

Technologischen Fortschritt, wirtschaftliche Überlegungen und künstlerische Herangehensweisen miteinander zu verbinden, bildet die Grundlage dafür, unsere Einzigartigkeit und Unentbehrlichkeit zu wahren, Organisationen langlebig zu machen und dringende gesellschaftliche Herausforderungen zu bewältigen. Davon sind die beiden Autoren Dirk Dobiéy und Thomas Köplin überzeugt. „Für Ohren, die nüchternes Management-Sprech gewohnt sind, klingt (die) Idee erst einmal pathetisch, überzogen, geradezu romantisch. Doch (sie liegen) damit im Trend: Kunst ist eine gefragte Inspirationsquelle für Innovation und Perspektivwechsel in der Wirtschaft – gerade weil dort vollkommen andere Prinzipien und Werte gelten“, schreibt das Magazin Der Spiegel über ihre Arbeit.

Was ihre Erkenntnisse lebensnah und anwendbar macht, ist, dass die beiden Mitgründer des gemeinnützigen Beratungs-, Ausbildungs- und Forschungsnetzwerks Age of Artists bis heute weit über 100 Gespräche mit Künstlern aller Genres, aber auch mit Wissenschaftlern unterschiedlicher Disziplinen und mit zahlreichen Wirtschaftsvertretern geführt haben, denen man auch in ihrem jüngsten Buch Creative Company begegnen kann. Der Titel des Buches steht dabei sowohl für die sich ständig erneuernde Organisation als auch für das gemeinschaftliche Gestalten in guter Gesellschaft (Good Company).

Ganz in diesem Sinne unternehmen die Autoren anlässlich der Veröffentlichung nun gemeinsam mit wechselnden Gästen eine Gesprächs- und Vortragsreise durch mehrere Städte. Am 7. März 2019 sind wir in Dortmund bei Rent24 zu Gast.

Zur Anmeldung.

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Die Abschaffung der Kreativität: Ein Essay über künstliche und künstlerische Intelligenz (5/5)Charles Caleb Ward His First Appearance in Public

Die Abschaffung der Kreativität: Ein Essay über künstliche und künstlerische Intelligenz (5/5)

Von Thomas Köplin und Dirk Dobiéy

Fünfter und letzter Teil unserer Reihe. Den ersten Teil lesen Sie hier, den zweiten Teil hier, den dritten Teil hier und den vierten Teil hier.

Teil 5: Ratio und Resilienz

Eine Besonderheit künstlicher Intelligenz liegt darin, dass sie kein Gefühl kennt. Sie arbeitet logisch, wenn auch ihre Logik für uns Menschen nicht immer nachvollziehbar ist. Was daran liegen mag, dass bei uns Menschen das Gefühl (auch wenn wir es anders empfinden) immer an erster Stelle kommt, gefolgt vom langsameren Verstand, der erst im Nachhinein einordnet, urteilt, legitimiert, in gewisser Weise dem Gefühl hinterher räumt. Aus diesem Unterschied wird auch klar, was wir, Menschen und Maschinen, uns gegenseitig voraushaben und worin wir uns ergänzen können. Nun ist es manchmal so, dass man Dingen, die man nicht oder von denen man zu wenig hat, größeres Begehren und höhere Wertschätzung entgegenbringt als jenen, über die man bereits verfügt. Das wiederum drückt sich auch aus in unserer Sehnsucht nach rationalem Vorgehen, nach Berechen- und Erklärbarkeit, die wir mit Hilfe intelligenter Maschinen stillen wollen. Sie machen uns zu dem, was Mr. Spock vergeblich zu verbergen suchte: Halb Vulkanier, halb Mensch verkörpert er die Symbiose, die manche von uns im Sinn haben, wenn sie an den Menschen der Zukunft denken.

Allerdings führt unser Streben nach Berechen- und Erklärbarkeit  ganz beiläufig dazu, dass die menschliche Wahrnehmung, die eigenen Sinne, Gefühle und Unterbewusstes eine Abwertung erfahren. Gleichzeitig wächst die Gefahr, dass die sich vor allem auf Erfahrung stützende Vorstellungskraft zunehmend entmachtet wird, berichtet der Autor Manfred Osten und weiter: „Die Folge ist, dass sich der Mensch der Fatalität möglicher Irrtümer und Fehler bei der Umsetzung von Planungstheorien in reale Handlungen immer weniger bewusst wird. Mit der raschen Zunahme von erfahrungslosem Wissen vor dem Horizont virtueller Welten läuft der Mensch Gefahr, bei der Bewältigung von Fehlern zunehmend überfordert zu sein.“[1] Das bedeutet letztendlich, dass wir unsere Widerstandsfähigkeit verringern anstatt sie zu erhöhen.

Künstler sind geübt darin mit Mehrdeutigkeit und unvorhersehbaren Ereignissen umzugehen

Auch in diesem Zusammenhang können wir vom Künstlerischen lernen. Denn Künstler sind geübt darin, Gefühle und Unterbewusstes in ihrer Arbeit zu berücksichtigen, mit Mehrdeutigkeit und unvorhersehbaren Ereignissen umzugehen. Sie erzwingen ihr Auftauchen geradezu, weil sie es sind, die Neues erst ermöglichen. Künstler haben ein Verständnis dafür entwickelt, dass die vermeintlichen Schattenseiten unerlässlich sind, wollen sie kreativ sein. Sie wissen welchen Nutzen im fortwährenden Ringen um das Werk, lieb gewonnene Feindschaften für sie haben, die sie mit Kritik und Dissens, Fehler und Scheitern, Zweifel und Krise verbinden. Jede überstandene Auseinandersetzung mit ihnen, stärkt die eigene Widerstandsfähigkeit. In diesen Zusammenhang kann man auch die Aufführung stellen, die für den Künstler mehr Frage, als Antwort ist, die als fortwährendes Beinahe, als ein Loslassen und nicht als perfekter Endzustand zu verstehen ist und durch die jede künstlerische Tätigkeit einen erlebbaren externen Bezug erhält.

Lernumgebung für tiefgreifende Erfahrungen

Damit Menschen in Organisationen eine funktionierende Lernumgebung erhalten, um eine vergleichbare Widerstandsfähigkeit aufbauen zu können, müssen diese es ihren Mitarbeitern ermöglichen, ähnlich tiefgehende Erfahrungen zu machen, mehr noch zu empfinden. Sie davon fernzuhalten, ergibt auf Dauer wenig Sinn. Gerd Gigerenzer, Psychologe am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin sieht das ganz ähnlich: „Man vernachlässigt in unserer Gesellschaft die intuitive Komponente, weil man bereits seit der Aufklärung die Ratio über die Intuition stellt und dann den Eindruck hat, dass die wirklichen Inspirationen und Innovationen durch Nachdenken zustande kommen. Das ist aber nicht immer der Fall. Wir sollten die Quelle und die Wichtigkeit von Intuition hier nicht unterschätzen. (…) Mir geht es darum, Kopf und Bauch auf eine Stufe zu stellen, also zu zeigen, dass Entscheidungen, die auf Intuition beruhen anstatt auf komplexer Analyse, nicht immer zweitklassig, sondern oft auch besser sein können.”[2]

Will eine Organisation beweglich sein, müssen die Menschen sich bewegen können und bewegt sein dürfen

Es geht also nicht darum, Organisationen widerstandsfähiger zu machen, indem man versucht, die Zukunft vorauszusagen, das Unplanbare planbar zu machen und drohende Verletzbarkeit abzuwenden (was meist mit Hilfe von Regeln, Anweisungen oder Standards versucht wird). Sondern es geht darum, den Mitarbeitern zu ermöglichen, individuelle Widerstandsfähigkeit zu entwickeln, indem sie unmittelbare Erfahrungen machen und sich als Mensch ganz, auch mit ihrer Intuition und ihrem Gefühl einbringen. Will eine Organisation beweglich sein, müssen die Menschen sich bewegen können und bewegt sein dürfen.

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[1] Osten, Manfred (2006). Die Kunst Fehler zu machen. Frankfurt am Main: Suhrkamp Verlag.
[2] Gigerenzer, Gerd. (15.1.2010) Sind Erfindungen auch Resultate genialer Eingebungen?Online verfügbar unter https://www.swr.de/blog/1000antworten/antwort/4889/sind-erfindungen-auch-resultate-genialer-eingebungen/. Zuletzt geprüft am 11.10.2017.

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Dieses Essay basiert auf unseren Nachforschungen der letzten vier Jahre. Was unsere Erkenntnisse lebensnah und anwendbar macht, ist, dass wir bis heute weit über 100 Gespräche mit Künstlern aller Genres, aber auch mit Wissenschaftlern unterschiedlicher Disziplinen und mit zahlreichen Wirtschaftsvertretern geführt haben. Ausführlich berichten wir darüber in unserem Buch „Creative Company“ (https://creativecompany.ageofartists.de)

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Bildquelle: National Gallery of Art; Charles Caleb Ward; His First Appearance in Public 

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Video Storytelling: Nutzen Sie Bewegtbild als effektives Medium zur InhaltsvermittlungVideo-Storytelling: Neues Workshop-Seminar von Age of Artists in Berlin

Video Storytelling: Nutzen Sie Bewegtbild als effektives Medium zur Inhaltsvermittlung

Was Sie bei diesem Workshop-Seminar lernen werden.

Unter der Leitung erfahrener Filmemacher werden Sie mit den Grundlagen des filmischen Storytellings – der Fähigkeit Geschichten zu entwickeln und zu erzählen – vertraut gemacht. Sie erlangen grundlegende technische Sicherheit bei der Gestaltung von Filmen – von der Idee bis zum Schnitt. Außerdem erleben und reflektieren Sie den künstlerisch-schöpferischen Kreativprozess, der auch für andere Gestaltungsaufgaben im organisatorischen Kontext eingesetzt werden kann.

JETZT ANMELDEN

Wieso dieser Kurs wichtig ist?

Der digitale Wandel führt zu einem Überangebot von Informationen. Es wird immer schwieriger, interessante Inhalte effektiv an die jeweilige Zielgruppe zu vermitteln. Dadurch wird die Fähigkeit, wichtige Informationen in Geschichten zu erzählen und kreativ aufzubereiten immer relevanter. Gleichzeitig verändert sich die Mediennutzung dramatisch. Bereits heute macht Bewegtbild über 50% der Internetnutzung aus und Schätzungen gehen in den kommenden Jahren von über 70% aus. Wer seine Kunden, Mitarbeiter oder andere Zielgruppen gekonnt ansprechen will, der kommt an Videoinhalten nicht vorbei. Will man den Zuschauer packen, eine schnellere intensivere Beziehung aufbauen und Inhalt direkter und effektiver vermitteln, braucht es drei Dinge: Wissen über Film als Kreativprozess, die Fähigkeit Geschichten zu erzählen und technische Grundkenntnisse. Dabei ist es nicht mehr, wie noch vor einigen Jahren, notwendig, viel Geld für komplizierte Technologien auszugeben. Ein Smartphone und etwas Software genügen häufig schon.

Welche Kursinhalte sind geplant?

  • Sie lernen die Grundlagen des Storytelling und entwickeln eine eigene Geschichte.
  • Sie tauchen tiefer in das visuelle Denken ein.
  • Sie erarbeiten sich die technischen Grundkenntnisse im Umgang mit dem Medium, sodass Sie später eigenständig Geschichten filmisch umsetzen können.
  • Sie durchlaufen den gesamten künstlerischen Prozess: von der Idee, über die Sammlung des Rohmaterials, den Schnitt bis hin zur Aufführung.
  • Sie agieren mit mehr Selbstvertrauen vor und hinter der Kamera und können dies auch anderen vermitteln.

Der dreitägige Kurs ist in 4 Themengebiete gegliedert:

Plot – Entwickeln Sie eine Story als Basis für Ihr Video. Während des Seminars werden Sie die grundlegenden Prinzipien von Video-Storytelling kennenlernen. Sie werden lernen, in Bildern, Situationen, Aktionen und Möglichkeiten zu denken. Sie erlangen Erfahrung in der Visualisierung einer Geschichte.

Footage – Sammeln Sie das Rohmaterial für Ihren Film, auch indem Sie selbst vor und hinter der Kamera stehen. Sie werden verschiedene Möglichkeiten kennenlernen, um Filmmaterial zusammenzutragen. Ihnen werden technische und ästhetische Details beigebracht, die großartige Filme liefern – sogar bei scheinbar langweiligen Themen. Sie werden gefordert, indem Sie selber vor der Kamera agieren müssen. Außerdem werden Sie lernen, wie man andere vor und hinter der Kamera führt und unterstützt.

Postproduction –Sie lernen, dass Filmen nicht nur das Halten der Kamera bedeutet, sondern vor allen Dingen Entscheidungen im Schneideraum erfordert. Sie lernen zu bestimmen, welche Szenen behalten und welche verworfen werden. Sie erfahren, wie es ist, Ihre Lieblinge zu zerschneiden, und im Schnitt den Erzählrhythmus zu finden, Spannungsbögen zu bauen, Erwartungen zu schüren und Wendungen vorzubereiten. Und Sie werden lernen, wie man im Finishing einfache Effekte und Sound hinzufügt.

Premiere – Sie präsentieren Ihr Werk den anderen Teilnehmern und bekommen wichtige Rückmeldung zu deren Sicht auf Ihre Arbeit. Durch das Feedback und die Kritik werden Sie inspiriert noch besser zu werden.

Der Kurs ist so aufgebaut, dass Sie ständig mit den grundlegenden Mustern des künstlerischen Schaffensprozesses in Berührung kommen: Wahrnehmung, Reflexion, Gestaltung und Reaktion des Rezipienten. Die Haltung, die Sie dabei entwickeln, unterstützt Sie auch in anderen Bereichen kreativer Arbeit.

Für wen ist der Kurs geeignet?

Die Kursinhalte sind für zahlreiche Branchen und Berufsgruppen relevant. Sowohl erfahrenen Kommunikationsspezialisten als auch Berufseinsteigern werden wertvolle Werkzeuge an die Hand gegeben. Auch wenn Sie bereits über Grundkenntnisse im Umgang mit dem Medium Film verfügen, können Sie wertvolle Erfahrungen sammeln und Ihre künstlerische Kompetenz weiter entwickeln. Der Kurs richtet sich insbesondere an:

  • Führungskräfte, die Videos als effektives internes Kommunikationsmedium nutzen wollen oder eine überzeugende Story für ihre Stakeholder entwickeln möchten.
  • Kommunikations-, Marketing-, und Ausbildungsspezialisten, die überlegen, wie Bewegtbild effektiv in deren Kommunikations-Mix integriert werden kann.
  • Forscher und Berater, die Videos in ihren Werkzeugkasten integrieren wollen, beispielsweise zur Darstellung von Analysergebnissen oder zur Unterstützung von Transformationsprozessen.
  • Journalisten und Medien-Experten, die Bewegtbildkompetenz entwickeln wollen.

Welche Voraussetzungen sind nötig und was muss ich mitbringen?

Grundsätzlich sind keine Vorkenntnisse nötig, der geübte Umgang mit dem eigenen Equipment unterstützt eine gute Lernerfahrung.

Bringen Sie bitte Ihre Spiegelreflexkamera mit Filmmodus oder Systemkamera wie Lumix GH2, Sony Nex, Olympus OEM, etc. Alternativ ist auch die Teilnahme mit einem Smartphone mit HD Video-Qualität möglich.

Laptop zum Schnitt wird empfohlen. Schnittarbeit wird an Adobe Premiere Pro CC oder Adobe Premiere Rush CC geschehen. Wichtig: Bitte laden Sie sich kurz vor dem Seminar die 7 Tage Testversion von Premiere auf Ihr Notebook (auf der Seite rechts oben befindet sich der Link).

Wer leitet das Workshop-Seminar?

Benjamin Quabeck ist Regisseur, Autor und Cutter und lebt mit seiner Familie in Berlin. 2001 verfilmte er seinen bei Goldmann verlegten Roman “Nichts Bereuen”. Der Film wurde unter anderem mit dem Nachwuchspreis der deutschen Filmkritik für Regie bedacht. In seinem ebenfalls preisgekrönten zweiten Spielfilm “Verschwende Deine Jugend” debütierte Christian Ulmen. Quabeck trat als Koproduzent von “Winterreise” von Hans Steinbichler und “Drachenmädchen” von Inigo Westmeier auf und inszenierte im Bereich Werbung Fernseh- und Kinospots, unter anderem für One.org mit Bono. Neben zahlreichen Hörspielproduktionen als Autor und Regisseur, wie zuletzt „Der nasse Fisch“- die Hörspielserie zu Babylon Berlin für die ARD, schneidet Benjamin Quabeck die Filme des Aktionskünstlers John Bock, setzt crossmediale Inhalte wie “Wishlist” um und entwickelt derzeit einen neuen Kinofilm mit der Rommel Film e.K nach einem Roman von Thomas Melle.

Alexander Loskant ist Filmproduzent und Professor für Medienwirtschaft an der RFH Köln. Daneben ist er seit August 2008 auch als Produzent für enigma film Köln tätig, u.a. bei internationalen Kinoproduktionen wie ‘Die schwarzen Brüder’ von Oscar-Gewinner Xavier Koller, ‘Puppe’ oder ‘Dawn’ mit Hollywood-Darsteller Jason Isaacs.

Termin: 8. – 10. Mai 2019

Veranstaltungsort: Berlin

Gruppengröße: Maximal 20 Teilnehmer

Kursgebühren (inklusive Verpflegung während des Seminars, exklusive Reise und Übernachtung):

Corporate Rate: 1.380 .-
Freelance Rate: 980 .-

Stipendien: Wir vergeben zwei Mitmachstipendien für Menschen in Ausbildung. Bitte kontaktieren Sie uns bei Interesse ebenfalls über den Anmeldelink.

Jest anmelden

Wenn Sie Fragen zum Seminar haben können Sie uns diese ebenfalls über den Anmeldelink stellen. 

Wir freuen uns auf Sie! 

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Bildquellen:
Thanks to: Krists Luhaers, Jakob Owens, Myke Simon, Fancycrave, Thomas Russell on Unsplash

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Die Abschaffung der Kreativität: Ein Essay über künstliche und künstlerische Intelligenz (4/5)Musik ohne Mensch: Virtuos ohne üben zu müssen?

Die Abschaffung der Kreativität: Ein Essay über künstliche und künstlerische Intelligenz (4/5)

Von Thomas Köplin und Dirk Dobiéy

Vierter Teil unserer fünfteiligen Reihe. Den ersten Teil lesen Sie hier, den zweiten Teil hier, und den dritten Teil hier.

Teil 4: Automatisierung, Routine und Spiel

Maschinen nehmen uns dank Automatisierung Arbeit ab. Sie übernehmen Aufgaben, die gefährlich sind, Aufgaben, die Präzision erfordern, oder Aufgaben, die uns langweilen. Die zunehmende Leistungsfähigkeit oder (wenn man so will) Intelligenz der Systeme macht es möglich, auch wissensintensive oder komplizierte Tätigkeiten zu automatisieren. Auch wenn sich unsere Wahrnehmung der damit verbundenen Vorteile schnell abnutzt und sicher jeder Mensch eine eigene Perspektive auf diese Vorteile entwickelt, es gibt sie zweifellos: Die Automatisierung von Routinetätigkeiten schafft uns neue Freiräume, die wir im besten Fall mit sinnvolleren Tätigkeiten ausfüllen können.

Die Automatisierung von Routinetätigkeiten schafft uns neue Freiräume.

Und natürlich nimmt uns Automatisierung auch etwas: An erster Stelle wird hier den meisten der Verlust von Arbeitsplätzen einfallen, gefolgt vielleicht von Fragen der Ethik und Sicherheit. Doch davon verdeckt, im öffentlichen Diskurs beinahe unbeachtet gibt es eine weitere Frage, die für unser Selbstverständnis und unsere Zukunft ganz zentral ist: Was macht es mit unserer Kreativität, wenn wir Maschinen unsere Routinen überlassen? Was wird irgendwann aus dem Üben, dem Wiederholen der immer gleichen Handlungen, die notwendig sind, um dadurch jene Reife zu erlangen, die es wiederum möglich macht, sich darüber zu erheben und über sich hinauszuwachsen? 

Ohne das Fundament der Routine ist Neues nicht vorstellbar. 

Auch der Kulturwissenschaftler Andreas Reckwitz sieht die Routine als eine wesentliche Zutat für das Entstehen von Kreativität. Innovation ohne Routine ist für ihn nicht denkbar. „Das Schreiben an einem Roman oder das Malen an einem Bild ist zu einem erheblichen Teil eine routinierte Technik, die auch bestimmte Kompetenzen erfordert, die in einem langen Prozess erst mal erworben und trainiert werden müssen. (…) Es geht dabei nicht um eine Routine, die auf einer geistlosen Wiederholung beruht, sondern auf komplexen Kompetenzen.“[1] Auch wenn er seine Beispiele in der Kunst sucht, es ist unerheblich, in welchem Bereich man sich bewegt. Ob nun Geiger, Sofwareentwickler oder Koch – ohne das Fundament der Routine ist Neues nicht vorstellbar. 

Routine ist eng verbunden mit unserem Hang zum Spielerischen, das unsere Beweglichkeit im Denken und Flexibilität im Handeln trainiert. Bernd Rosslenbroich, Leiter des Instituts für Evolutionsbiologie an der Privatuniversität Witten/Herdeckeist sich sicher, dass die großen evolutionären Veränderungen nicht als reine Anpassung an Umweltbedingungen erfolgten, sondern aus einem Wechselspiel und einem Austausch von Organismus und Umfeld heraus. Für ihn ist es konsequent und selbstverständlich, dass höher entwickelte Organismen anfangen zu spielen: „Eine Evolutionsforschung, die sich auf Anpassung konzentriert, kann diesen Sachverhalt evolutionsbiologisch nur schwer erklären, weil das Spielen keinen Anpassungswert hat. An dieser Stelle kann man das Spiel des Menschen betrachten und feststellen, dass der Mensch das Spielen exzessiv betreibt. Kinder spielen ausgesprochen umfangreich. Wird dieser Gedanke fortgeführt, kann man eine gewisse Kreativität erkennen. Es werden flexible Handlungen geübt und kein bestimmtes Verhalten, sondern eine Vielfalt von Verhaltensmöglichkeiten wird eingeübt. Es wird Flexibilität an sich gelernt und das ist Kreativität. Das charakterisiert den Menschen ganz besonders. Wir haben Freiheitsgrade, die wir durch das Spielen trainieren.”[2]

Flexibilität ist Kreativität.

Die vielen Spielarten des Spiels – Experimentieren, Entwerfen, Proben, Komponieren, Kombinieren, Improvisieren und einige mehr – die man im Künstlerischen, aber natürlich auch andernorts findet, geben einen Hinweis darauf, dass das Spiel für uns Menschen eine ernste Sache ist. Zu Recht: Wenn man Routine als eine Quelle unseres Könnens versteht, dann liegt im Spielerischen der Schlüssel zur Kreativität und in der Verbindung aus beidem die Chance, Innovationen hervorzubringen. Legen wir dagegen zu viele unserer Routinen in die Hände von Maschinen, verringert das ganz automatisch unsere Anreize, uns spielerisch weiterzuentwickeln. Damit aber entziehen wir einer immer wieder von vielen Seiten geforderten Gestaltungskompetenz und Innovationsfähigkeit den Boden. 

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Hier geht es zum letzten Teil > Ratio und Resilienz

Im fünften Teil unserer Serie denken wir darüber nach, wie digitale Intelligenz, durch eine Überbetonung rationaler Entscheidungsfindung, unsere Intuition abwerten und unsere Widerstandsfähigkeit reduzieren könnte. 

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Dieses Essay basiert auf unseren Nachforschungen der letzten vier Jahre. Was unsere Erkenntnisse lebensnah und anwendbar macht, ist, dass wir bis heute weit über 100 Gespräche mit Künstlern aller Genres, aber auch mit Wissenschaftlern unterschiedlicher Disziplinen und mit zahlreichen Wirtschaftsvertretern geführt haben. Ausführlich berichten wir darüber in unserem Buch „Creative Company“ (https://creativecompany.ageofartists.de)

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[1] Age of Artists. Interview mit Andreas Reckwitz. 11.06.2015. 

[2] Age of Artists. Interview mit Bernd Rosslenbroich. 14.10.2015.

Bildquelle: Franck V on Unsplash

 

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Die Muster des Künstlerischen: Age of Artists auf dem HR-Radar 2019 der Zeitschrift Personalwirtschaft

Die Muster des Künstlerischen: Age of Artists auf dem HR-Radar 2019 der Zeitschrift Personalwirtschaft

“Haben Sie auch Fomo?”, fragt die Zeitschrift Personalwirtschaft in ihrer neusten Ausgabe. „Fear of missing out“ beschreibt die Angst, etwas zu verpassen. Damit ihre Leser gänzlich angstfrei ins neue Jahr starten können, hat die Redaktion der bekannten Fachzeitschrift ihre Fühler ausgestreckt und geschaut, wen und was man 2019 im Auge behalten sollte. Schön, dass sie uns gefunden und gleich als Impuls fürs neue Jahr in ihre Startausgabe aufgenommen haben. “Dirk Dobiéy, Thomas Köplin und ihr Netzwerk Age of Artists wollen Unternehmen einen künstlerischen Zugang zu Kreativität und Innovation vermitteln. Das ist ein hehres Anliegen, doch mit ihrem gerade veröffentlichten Buch treffen sie den richtigen Ton”, schreibt Chefredakteur Cliff Lehnen über Creative Company.

Zum vollständigen Beitrag

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Creative Company Salon: Berlin am 29. Januar 2019

Creative Company Salon: Berlin am 29. Januar 2019

Wie künstlerisch zu arbeiten dabei hilft, über sich hinaus zu wachsen – ein Salongespräch mit Dirk Dobiéy, Thomas Köplin und Gästen

Unsere Gäste:

  • Jörn Grothkopp (Maler)
  • Benjamin Quabeck (Regisseur, Autor, Cutter)
  • Hans-Jörg Rheinberger (Wissenschaftshistoriker)
  • SAFI (Musikerin)
  • Sandra Schürmann (Sozialunternehmerin)

Technologischen Fortschritt, wirtschaftliche Überlegungen und künstlerische Herangehensweisen miteinander zu verbinden, bildet die Grundlage dafür, unsere Einzigartigkeit und Unentbehrlichkeit zu wahren, Organisationen langlebig zu machen und dringende gesellschaftliche Herausforderungen zu bewältigen. Davon sind die beiden Autoren Dirk Dobiéy und Thomas Köplin überzeugt. „Für Ohren, die nüchternes Management-Sprech gewohnt sind, klingt (die) Idee erst einmal pathetisch, überzogen, geradezu romantisch. Doch (sie liegen) damit im Trend: Kunst ist eine gefragte Inspirationsquelle für Innovation und Perspektivwechsel in der Wirtschaft – gerade weil dort vollkommen andere Prinzipien und Werte gelten“, schreibt das Magazin Der Spiegel über ihre Arbeit.

Was ihre Erkenntnisse lebensnah und anwendbar macht, ist, dass die beiden Mitgründer des gemeinnützigen Beratungs-, Ausbildungs- und Forschungsnetzwerks Age of Artists bis heute weit über 100 Gespräche mit Künstlern aller Genres, aber auch mit Wissenschaftlern unterschiedlicher Disziplinen und mit zahlreichen Wirtschaftsvertretern geführt haben, denen man auch in ihrem jüngsten Buch Creative Company begegnen kann. Der Titel des Buches steht dabei sowohl für die sich ständig erneuernde Organisation als auch für das gemeinschaftliche Gestalten in guter Gesellschaft (Good Company).

Ganz in diesem Sinne unternehmen die Autoren anlässlich der Veröffentlichung nun gemeinsam mit wechselnden Gästen eine Gesprächs- und Vortragsreise durch mehrere Städte. Den Auftakt der Reise bildet Berlin.

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Wie künstlerisches Handeln hilft, Unvorstellbares zu erreichen

Wie künstlerisches Handeln hilft, Unvorstellbares zu erreichen

Wir erleben unsichere Zeiten. Auch im Business. Einfach einen Plan aufstellen und dann abarbeiten, funktioniert nicht (mehr). Künstler sind das gewohnt. Dirk Dobiéy und Thomas Köplin zeigen, wie künstlerisches Handeln uns helfen kann, Unmögliches Wirklichkeit werden zu lassen. 

Mit diesen Zeilen von Christoph Pause, Chefredakteur New Management, beginnt unsere neue Kolumne auf der Plattform von Haufe. In Zukunft werden wir dort immer mal wieder darüber berichten welche überraschenden und wertvollen Erkenntnisse wir von Künstlern lernen durften. Den ersten Beitrag gibt es hier.

https://newmanagement.haufe.de/skills/wie-kuenstlerisches-handeln-hilft-unvorstellbares-zu-erreichen

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