Dieses Jahr haben zum ersten Mal über zehn Mitglieder unseres Netzwerkes in Projekten und bei Veranstaltungen in ganz unterschiedlichen Kontexten mitgestaltet. Zum Beispiel bei der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit, der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, den IT-Unternehmen Comparex und Incadea, dem Verband deutscher Wirtschaftsingenieure und der Deutschen Bahn. 

Wir waren vertreten in einer Veröffentlichung des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft mit Beiträgen zur kulturellen Bildung und im Werte-Index mit einem Interview. Der Werte-Index kartographiert den Werte-Kosmos von Internetnutzern und zeigt, wie häufig und in welchem Kontext diese grundlegende Werte unserer Gesellschaft besprechen. Die Künstlerin Verena Wald hat dieses Jahr unsere Erkenntnisse in über 100 Interviews künstlerisch in einer Serie von Radierungen umgesetzt. Das Titelbild dieses Blogs zeigt den Ausschnitt einer Radierung –  dazu mehr nächstes Jahr. 

Unsere Webseite gibt es nun auch in deutscher Sprache. Dort haben wir, genauso wie in den vergangenen Jahren auch, wieder zahlreiche Interviews mit Künstlern, Forschern und anderen interessanten Persönlichkeiten veröffentlicht.

So waren wir in der Zeitkapsel mit der Musikerin SAFI. Wir haben von der Tänzerin Lucija Mikas etwas erfahren über Empathie durch Bewegung. Über Bewegung lernten wir auch etwas von Wolf Jeschonnek, dem Gründer des  FabLabs in Berlin. Er ist überzeugt davon, dass man seine Nische verlassen muss um gute Lösungen zu finden. Wie man das als Künstlerin macht, haben wir von der Malerin Sharon Molloy erfahren, von ihrem Kollegen Sebastian Heiner wie man aus sich selbst heraus handelt und von dem Graffiti-Künstler Bomber One, Helge Steinmann, wie man der Welt etwas hinzufügt

Der Autor Michael Atavar ist überzeugt, dass das Unterbewusstsein die eigentliche Quelle der Kreativität ist, und der Komponist Ludger Brümmer hat uns erzählt, dass dem Kreativen immer der Moment der Überraschung anhaftet. Damit ist er ganz nahe an den Erkenntnissen des Wissenschaftshistorikers Hans-Jörg Rheinberger, der über die Natur des Experiments zu uns sprach.

Zum ersten Mal unterhielten wir uns in diesem Jahr mit Künstlern in China. Zhang Wei berichtete uns darüber, dass sich Künstler ausdrücken müssen und

Dai Chenlian erklärte uns, dass die Kunst ihm einen Grund gab zu leben. Dass die Kunst Grund sein kann, aber nicht bedingungslos ist hat, uns Robert D. Austin, Forscher und Professor für Innovation und Informationstechnologie an der Ivey Business School in Kanada berichtet, denn für ihn lebt ein Künstler in dieser Welt wie jeder andere. Eine Welt in der der Informationsgehalt zunimmt, aber unser Wortschatz verharrt. Das sagte  uns im Künstler, Autor und Beuys-Schüler Johannes Stüttgen im Gespräch.

Darüber hinaus haben wir ein weiteres Forschungsprojekt begonnen, bei dem es darum geht, Unternehmen kennen zu lernen, die nach unserem Verständnis Meisterwerke sind, die sich also auszeichnen durch Vielfalt, Sinnhaftigkeit, Freiraum und Beweglichkeit. Beispielsweise waren wir bei Sonnentor, Otto, Beurer, Vaude und Zotter, um nur einige der vielleicht bekannteren zu nennen. Dass diese Unternehmen, die wir trafen, genauso wie die nicht ganz so großen und bekannten, bei denen wir waren, heute bereits Dinge anders besser machen, darüber berichten wir unter anderem im kommenden Jahr.

 

 

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