Unser Ansatz

Willkommen im Zeitalter der Künstler. Wir wenden die Muster künstlerischer Praxis in unserer Arbeit an. Diese Prinzipien verkörpern auch unser Wertesystem.

Die künstlerische Praxis unterscheidet sich zum Teil in tiefgreifender Weise von Ansätzen aus anderen Disziplinen.

Künstler planen beim tun. Vorurteilsfreie explorative Handlungen sowie experimentelles und spielerisches Erforschen ermöglichen Lösungen aus dem Prozess heraus zu entstehen. Kreative investieren viel Zeit in ihre Wahrnehmung und Reflexion.

Ambiguität, Zweifel, Kritik und Krisen werden wertgeschätzt. Gefühle, Emotionen und Intuition sind nicht nur erwünscht, sondern notwendig. Künstler geben sich selbst die Erlaubnis Bestehendes bedenkenlos zu verwenden und wiederzuver-wenden, damit ein einzigartiges und originelles Werk möglich wird.

Neugier.
Leidenschaft.
Zuversicht.
Widerstandsfähigkeit.

Die meisten Künstler zeigen eine Haltung, die auch in der Wirtschaft und Wissenschaft erstrebenswert ist. Unsere Erkenntnisse zeigen, dass Künstler nicht mit dieser Haltung geboren werden, sondern sie sich vor allem mit der Zeit und durch bewusste Übung des eigenen Genres, und der übergeordneten Muster aus denen der künstlerische Prozess besteht, entwickelt.

Der künstlerische Prozess verbindet alle Kunstgenres und auch die Kreativbereiche anderer Disziplinen. Wir konnten vier Grundmuster der künstlerischen Praxis identifizieren.

Das Wahrnehmen schließt das Beobachten, Zuhören, Kommunizieren, Erforschen und das Sammeln mit ein. Relevante und häufig kritische Fragen zu stellen, ist ein Kernelement der künstlerischen Wahrnehmung.

Das Reflektieren beinhaltet das Abstrahieren, Dekonstruieren, den Perspektivenwechsel, Hinterfragen, Überdenken und sogar Debattieren mit dem Ziel zu einer Entscheidung zu gelangen. 

Das Spielen umfasst das Experimentieren, Entwerfen, Komponieren, Improvisieren, Proben und Gestalten. Häufig wird in diesem Abschnitt des Prozesses intensiv mit weiteren Personen zusammen gearbeitet.

Das Aufführen  Indem der Künstler seine kreative Schöpfung in die Öffentlichkeit entlässt, verliert er darüber die Kontrolle, während er gleichzeitig Inspiration für andere Menschen ermöglicht. Zweifel, Feedback, Kritik, Fehler und Scheitern sind mögliche Begleiter auf diesem Weg.

Die Wahrnehmung, Reflexion, Spiel und Aufführung können leicht als lineare Abfolge missverstanden werden. Zwar können diese Schritte auch chronologisch aufeinander folgen, doch die Ausnahme ist hier die Regel: Der künstlerische Prozess ist nichtlinear und iterativ. Insofern können alle Elemente zu jedem Zeitpunkt, in beliebiger Folge und in verschiedenen Intensitätsstufen durchgeführt und wiederholt werden.

Damit aus einer Idee Kunst wird, müssen Menschen auf ein unterstütztendes Umfeld treffen welches sie in ihrem Vorhaben unterstützt.

Ein einzelner Künstler – ob allein, als Teil eines Teams oder größeren Gruppe – ist sehr abhängig von seinem Umfeld und dem generellen kulturellen Klima. Die Umgebung sollte ein Nährboden sein für neue Einblicke, Dialog, wohlwollende Kritik und kontinuierliche Zusammenarbeit. Um künstlerisches Denken auch in außerkünstlerischen Disziplinen zu verankern, bedeutet das Team, die Organisation und das gesamte Umfeld entsprechend zu entwickeln..

Wie hängt das mit der Idee zusammen bessere Ergebnisse in Wirtschaft und Gesellschaft zu erzielen?

Große Kunst entsteht, wenn eine Person das eigene Metier fokussiert und dauerhaft ausübt, den künstlerischen Prozess wiederholt durchlaufen kann, und eingebettet in eine fruchtbare Umgebung und ein unterstützendes kulturelles Klima eine künstlerische Haltung entwickeln kann.

Für andere Disziplinen, die nach Kreativität, Innovation und Wirksamkeit streben, sind diese Kriterien ebenfalls von großer Bedeutung.

Damit der Wissenstransfer gelingt, empfehlen wir eine Doppelstrategie:

1. Erfahrungsbasierte Ausbildung zur Unterstützung persönlicher Erkenntnis, die sich auf die vier Elemente des künstlerischen Prozesses konzentrieren: Wahrnehmung, Reflexion, Gestaltung und Aufführung.

2. Durch Entwicklung der Organisation den Nährboden bereiten die Kreativität und Innovation begünstigen.

Wie hilft Age of Artists Ihnen dabei?

Forschungshintergrund

Wir forschen kontinuierlich und interdisziplinär auf dem Gebiet künstlerischer Praxis und Kreativität und deren Ausprägung in Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft.

Künstler

Wir führen Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern, um etwas über ihre Arbeit und insbesondere ihre Denk- und Handlungsmuster zu lernen, damit wir ihre Haltung und Handlungswege verstehen. Diese können auch in anderen Disziplinen zum Einsatz kommen. Finden Sie heraus mit welchen Künstlern wir Interviews durchgeführt haben.

Vordenker

Wir suchen das Gespräch mit Menschen, die sich aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln mit Kreativität im weitesten Sinn beschäftigen. Außerdem tauschen wir uns mit erfahrenen Führungskräften verschiedenster Bereiche aus, um über ihre Bedarfe, Erwartungen und Zukunftsperspektiven zu lernen. Greifen Sie auf eine Sammlung von Interviews mit Vordenkern zu, die bereits mit uns gesprochen haben.

Schließen Sie sich uns an

Wir sind ständig auf der Suche nach Personen, die unsere Leidenschaft teilen und einen Beitrag leisten möchten – oder unsere Erkenntnisse hinterfragen und prüfen möchten. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf.

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